Chanel-Le-Blush-Creme-Presage-Destiny-Revelation
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The best creme rouge ever: Chanel Le Blush Crème

An Chanels Le Blush Crème kann ich mich nicht satt kaufen: Die Farbauswahl ist grandios und bietet genau die richtige Menge an Optionen, die Textur ist zauberhaft zu verarbeiten und bestens aufbaubar, die Haltbarkeit ist für lange Tage genau richtig, und das Finish ist samtig zart.

Selbst meine Make-up-Asketin-Freundin Pam konnte ich mit meiner Chanel-Creme-Rouge-Liebe anstecken. Zugreifen wollten wir bei Presage, einem semi-mattem, mittleren, warmen Orange mit Pfirsicheinschlag, und Intonation, einem ebenfalls semi-mattem, warmen Pfirsichton mit deutlichem Pinkeinschlag, welches wunderbar ihren Lippenstift Monte Carlo aus der Rouge Coco Shine-Serie ergänzt.

Falls ihr auch Lust auf neues Creme Rouge für die Herbst-/Wintersaison habt, findet ihr nach dem Klick eine Liste mit allen Chanel Creme Rouge Nuancen!

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Foundation-Routine-2013
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Le Look: Meine Foundationroutine für matt-strahlende Haut

Foundation-RoutineNachdem ich mich bereits über die Vorzüge matter Haut ausgelassen habe und die neuen Make-up-Texturen in den höchsten Tönen lobte, möchte ich nun meine Foundationroutine und Highlight-Produkte für matte, aber strahlende Haut vorstellen.

1. Pflegen und Vorbereiten

Die Haut mit auf den Hauttyp abgestimmter Feuchtigkeitspflege vorbereiten. In meinem Fall heißt das etwa eine Haselnussgroße Portion meiner liebsten Tagespflege Aesop Camelia Nut Facial Hydrating Creme. Falls ich den ganzen Tag draußen in der Sonne verbringe gebe ich darüber Mac Prep & Prime mit SPF 50 (besonders gut an Hochzeiten!). Wenn meine Haut mal wieder meint die Foundation aufessen zu wollen greife ich zu Dermalogicas Barrier Repair, einer Silikoncreme, die eben genau diesen Effekt vermeidet.

Foundation-Routine-Vorbereiten

Aesop Camelia Nut Facial Hydrating Creme (die DE-Seite steht bald wieder zur Verfügung // Mac Prep & Prime SPF 50 // Dermalogica Barrier Repair

2. Make-up auftragen

Meine auf Herz und Nieren getesten Lieblings-Make-ups heißen Armani Long Lasting Silk UV (4.5) und Dior Nude Foundation (020). Beide verarbeite ich am liebsten mit den Fingern. Zu großen Anlässen trage ich gern mit einem Foundation-Pinsel noch eine weitere hauchdünne Schicht rund um meine Nase und meinen Mund auf, da ich hier besonders gern zu Rötungen neige.

Foundation-Routine-Foundation

Dior Nude Foundation // Mac Foundation-Pinsel

3. Concealer einarbeiten

Falls nötig arbeite ich noch Concealer unter den Augen ein, um meine Augenschatten abzumildern. Lichtreflektierende Produkte, wie der YSL Touche Eclat sind als Extra-Topping schön, decken meine Augenringe jedoch nicht ab, und so verwende ich hier gern Mac Pro Longwear Concealer in NC 20 (vom Studio Finish Concealer bekomme ich leider Ausschlag).

Foundation-Routine-Concealer

Mac Pro Longwear Concealer

Danach warte ich die obligatorischen 5-10 Minuten und creme mich ein, putze die Zähne oder vertreibe mir sonst irgendwie die Zeit. Moderne Foundations arbeiten oft mit sogenannten Cyclopentasiloxane, einer Silikonart, die sich schnell verflüchtigt (mehr über flüchtige Silikone findet ihr bei Magimania). Diese Silikone sind sehr flüssig und verdunsten nach 5-10 Minuten. Man muss also nur etwas Geduld aufbringen, und schwupps, sieht das Gesicht gleich viel matter aus, ohne etwas dafür getan zu haben.

4. Eventuell Abpudern

Falls mein Gesicht trotz Wartezeit noch leicht glänzen sollte puder ich es hauchfein ab. Hierzu immer einen sauberen, weichen Pinsel verwenden, ihn kurz im Produkt wenden, abklopfen und das Puder sanft eindrücken. Zum Auffrischen zwischendurch nehme ich Macs Blot Powder, da dieser ausschließlich mattiert und keine Farbe abgibt.

Foundation-Routine-Abpudern

Clinique Almost Powder Make-up // Sephora Mineral Powder // Mac Blot Powder

5. Mit Rouge Extra-Frische verleihen

Zu meinen extrafrische Farben gehören Pfirsich sowie zartes und kräftiges Pink. Alles was braun ist hat auf meinem Gesicht nichts zu suchen, denn Bronzer und bräunliche Rougenuancen, wie etwa Rosenholz, befördern jegliche Frische in’s Jenseits.

Foundation-Routine-Rouge

Mac Pink Swoon Sheertone Blush// Clarins Miami Pink // Estee Lauder Peach Passion

Plädoyer-für-mehr-Rouge-im-Leben
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La Touche: Ein Plädoyer für Rouge-Farbexperimete

Für-mehr-Rouge-im-LebenFoundation war in den 80er Jahren so stark pigmentiert und deckend, dass man dem geschminkten Gesicht seine Züge zwangsläufig mit Rouge wiedergeben musste, wenn man nicht wie eine flache Scheibe aussehen mochte, berichtet Tom Pecheaux in how to spend it. Neue Technologien, Grunge, Heroin Chic und das Verlangen nach ungeschminkt wirkenden, „dreckigen“ Model-Gesichtern brachten in den 90er Jahren eine neue Spezies an  Foundations hervor, die wesentlich transparenter und lichtdurchlässiger war – Rouge wurde somit überflüssig, denn es wurde weder zum herausarbeiten benötigt, noch um Frische zu verleihen. Es bekam fast schon einen faden, tantigen Beigeschmack, als wolle man sich hervortun. Als in den 2000er Jahren die Smokey Eyes kombiniert mit Nude Lips dominierten, griffen endlich einige wieder zu Rouge in zarten hautfarbenen Apricot- und Brauntönen, um dem Gesicht einen Hauch Frische zu verleihen.

Beim heutigen Healthy Chic, der durch Tommy Hilfiger, Michael Kors, Chloe und Jil Sander geprägt wurde und der nach Jugendlichkeit, Gesundheit und Feinheit strebt, spielt Rouge nun endlich wieder eine große Rolle: Die Foundations sind zwar nach wie vor darauf aus möglichst naürlich und ungeschminkt zu wirken, so dass Rouge nicht zu Exkavation-Zwecken eingesetzt werden muss, aber Rouge hat sich ebenfalls zu einer recht transparenten, hauchzarten Angelegenheit weiterentwickelt.

Meine Liebe zu Rouge veränderte sich in den letzten Jahrzehnten zwar nicht, aber meine Farbauswahl veränderte sich stark. Während ich früher zu bräunlichen Nuancen griff und höchstens Rosenholz verwendete, eine typisch deutsche Rouge-Nuance in Rosé-Braun, setze ich heute auf Apricot, Rosa und Pink. Allesamt Farben, die ich früher nie angerührt hätte. Natürlich liegt dies unter anderem an den verbesserten Farbpigmenten und Texturen, die solche Nuancen heute viel leichter tragbar machen und ihnen das Clownesque komplett genommen haben, und an meiner Haarfarbe, die über die Jahre nachgedunkelt ist und mir mehr Farbfreiräume lässt als helles Blond. Zum großen Teil liegt es aber an einer neuen Experimentierfreudigkeit gepaart mit einem Verlangen nach Frische, deren Ergebnisse entweder überraschend überzeugen oder mit einem Waschlappenstrich verschwinden.

Meine erprobten und geliebten Favoriten lauten:

Estee-Lauder-Peach-Passion-ReviewEstee Lauder Pure Color Blush in Peach Passion, ein mattes, softes Apricot, dass mit fast unsichtbaren Schimmer versetzt ist, um es matt, aber lebendig wirken zu lassen

Clarins-Miami-PinkClarins Puder-Rouge Blush Prodige in Miami Pink, ein zartes, frisches Rosé-Pink, das weniger matt, dabei aber  lichreflektierender ist als Estee Lauders Produkt, und sich auch auf ungepuderte Geischter makellos aufbringen lässt

Mac-Rouge-in-Pink-SwoonMac Sheertone Powder Blush in Pink Swoon, ein kräftiges, klares Pink, dass durch den Zusatz von transparenten Pigmenten tragbar wird und für den ultimativen Frische-Kick bei meinen Abend-Make-ups zuständig ist

Tom-Ford-Cosmetics-Lips-and-Cheek-Stain
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Le Look: Creme-Rouge für zart errötete Wangen im Michael Kors-Look

Tom-Ford-Cosmetics-Lips-and-Cheek-Stain

Der Wanderlust-Look von Michael Kors, der von amerikanischen Beauty Bloggern auch gerne Ski Bunny Look genannt wird, hat sich zu meinem bevorzugten fünf Minuten Make-up gemausert. Nur leider ist klares rotes Creme-Rouge für den perfekten Michael Kors-Look schwer zu finden. Nicht einmal im Kaufhaus des Westens in Berlin, welches mit einer der größten Beauty-Flächen in Deutschland aufwartet, konnte ich rotes Creme-Rouge auftreiben.

Dabei erklärte erst kürzlich die französische Schauspielerin Roxane Mesquida, dass sie niemals bräunliche Rouge-Töne verwenden würde, da sie ihren Teint alt aussehen ließen und dem kann ich nur zustimmen. Zudem raten sämtliche Experten für den Glow-Teint davon ab, die Wangen abzupudern. Und so ist rotes Puderrouge ebenfalls keine Alternative. Ich vermute, dass entweder, klares Rot für die Wangen noch nicht im Massenmarkt angekommen ist, oder dass sich die Hersteller an diese schwierige Farbe nicht heran trauen. Selbst gedämpfte Alternativen zum klaren Rot fand ich nur bei zwei Herstellern: Bobbi Brown und Tom Ford.

Bobbi Browns Produkt nennt sich Pot Rouge in Raspberry und kommt in einem verschließbaren Töpfchen daher. Sie ist für Lippen und Wangen geeignet. Die Textur ist angenehm cremig, enthält für jemanden mit empfindlicher Haut eventuell zu viele pflegende Inhaltsstoffe. Die Farbe ist so transparent, dass man sie ohne Dosierungsschwierigkeiten auf die Wangen aufbringen kann. Das einzige, was mich hier stört ist, dass ich meinen Finger zum Auftragen auf die Lippen verwenden muss. Denn wenn ich unterwegs bin und meine Lippenfarbe auffrischen möchte, wo streiche ich die Farbe, die an meinen Fingern klebt, ab?

Tom Fords Produkt gibt es nur in einer Nuance, die dem Raspberry-Ton von Bobbi Brown sehr ähnlich ist, und wird zu einer klassischen Lippenstiftform verarbeitet, die jedoch eine abgerundete Spitze aufweist. So kann man das Produkt direkt auf die Lippen und Wangen aufbringen. Nur zum Ausblenden auf den Wangen benötigt man entweder saubere Finger oder einen Foundation-Pinsel. Dieses Produkt ist ebenfalls transparent, es wurden allerdings leichtere Öle eingesetzt.

Tom Ford Produkte werden in Deutschland nur im KaDeWe angeboten wohingegen Bobbi Brown-Counter in jeder größeren Stadt zu finden sind. Da mir die klassische Lippenstiftform des 2-1 Produkts besser gefiel, griff ich beherzt bei Tom Ford zu und kümmerte mich nicht um den 17EUR Preisaufschlag für das Designer-Produkt. Es ist ja schließlich auch bald Weihnachten.