Treat-Nailpolish-Drama-Queen
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Autumnal nails: Treat Collection nail polish in oxblood + voucher code

So langsam plane ich schon für den Herbst: Mein liebster Wollmantel von Miu Miu, den ich vor zwei Jahren für 80% off auf TheOutnet.com geschossen hab, ist in der Reinigung und wird aufgehübscht, neue, flache Geburtstags-Oxfords in hochglänzendem Schwarz stehen schon parat, und meine neue Handtasche in dunklem Ochsenblutrot ist auch schon fast täglich im Einsatz. Interessanterweise finde ich die Kombination von Ochsenblutrot und Apricot gerade sehr spannend und trage daher besonders gern ein Sweatshirt in Apricot dazu.

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Le Tip: Dunkles Korallrot trifft auf feuriges Orange

Essie Hip Anema and Saturday Disco Fever

// Essie Hip Anema + Saturday Disco Fever //

Seltenst trage ich den gleichen Nagellack auf Fuß- und Fingernägeln. Viel zu langweilig finde ich diese Farbeinheit! Genau deswegen trage ich auf meinen Fußnägeln gerade intensives, dunkles Korallrot und als Akzent, der sich aber nicht beißt, mittleres Orange auf den Fingernägeln.

Als besonderen, komplementärfarbenen Eyechatcher kombiniere ich dazu noch einen Smaragdring von meiner geliebten Oma, der in Gelbgold eingefasst ist. Bei so viel Farbe auf den Extremitäten verwende ich bei meinem Make-up natürliche Töne und betone die Wangen nur mit einem Hauch von Chanel Les Beiges in No 40.

Besonders schön finde ich diese Kombination zu meinem hellbeigen Hemdblusenkleid, das immer etwas Farbe und aufregende, glamoröse Akzente vertragen kann.

Cacharell-Kleid-mit-Hinege-Lederjacke-und-Tom-Ford-Violet-Blonde

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Le Look: Die echte französische Maniküre

Essie-Vanity-Fairest-P2-Miss-French

// P2 French Manicure-Stift und Essie Nagellack in Vanity Fairest //

Kolleginnen aus Paris flüsterten mir vor kurzem hinter vor gehaltener Hand zu, dass die oben abgebildete Maniküre die echte französische Maniküre sei und sie sich gar nicht erklären können, wie die englischsprachigen Damen dazu kämen sich die Fingernagelspitzen TippEx-Weiß zu malen. Undamenhaft prustend vor Lachen, wobei ich so tat als hätte ich mich am Wasser verschluckt, musste ich feststellen, das mein Beauty-Ritual aus der Kindheit gar nicht so kindisch war…Bei all dem Gerede über das Comeback der Nude Nails in diversen Hochglanzmagazinen (Vogue, Elle, Grazia et al) erfährt ja nun vielleicht auch mein Kindheitsritual einen Aufschwung?

Für die echte französische Maniküre benötigt man nur einen French Manicure-Stift und etwas transparenten Lack! Der Stift mutet wie ein Buntstift an und enthält eine weiße, mittelfeste Mine. Damit malt man sich vorsichtig den unteren Rand des Nagels an, aber nicht zu fest damit man den Nagel nicht verletzt oder die Nagelecken durchbiegt! Dann noch eine Schicht transparenten Lack in Rosé-Beige mit etwas Überlack – C’est ça la vraie french manucure!

Mein Tip: Wenn man den Stift zart anfeuchtet bekommt man ein intensiveres, gleichmäßigeres Ergebnis.

 

Ciate-Nagellack-Silhouette
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Le Look: Herbstzeiten mit Ciaté Silhouette

Ciate-Nagellack-Silhouette

Statt Power-Pastel- und Neon-Nagellacken setze ich derzeit auf dunkles Burgunder auf den Nägeln. Am interessantesten im derzeitigen Nagellacksortiment finde ich Silhouette von Ciaté. Schnell stellte ich jedoch fest, dass man ihn zumindest zweimal auftragen sollte. Der erste Anstrich wirkt leicht gräulich und erinnert eher an Particulière. Erst beim zweiten Auftragen deckte der Nagellack und erreichte durch die metallischen Reflexe eine gewisse Tiefe.

Der Nagellack trocknete schnell und hielt eine knappe Woche ohne zu splittern oder zu verblassen. Nachdem ich den Nagellack entfernt hatte, sah ich leider meinen Unterlack-Patzer, denn am Ringfinger zog ich den Unterlack nicht ganz an den Nagelhautrand herunter. Die Verfärbung verblasste jedoch nach ein paar Tagen. Unterlack, so stellte ich fest, ist bei dieser Farbe ein Muss und keine gut gemeinte Empfehlung.

Im Selbstversuch kombinierte ich zu Silhouette mein Vokuhila-Kleid mit Knopfleiste von Pins & Needles als Vorgeschmack auf den kommenden Herbst. Ich entschied mich für dieses Kleid, da ich es spannender empfand einen Ton zu kombinieren, der sich nicht im Muster des Kleides wiederholt. Und wie erwartet verlieh mir meine Kombination sofort eine “mit mir ist nicht zu scherzen”-Attitüde.

Pins-and-Needles-Kleid

Essence-peel-off-coat-Deborah-Lippmann-Believe
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La Touche: Über Nagellack-Manie

Perfekte-Basis-fuer-GlitzerlackeFreundinnen, die zumeist zurückhaltend, und teilweise auch unerfahren in punkto Make-up sind, tragen immer öfter unverhofft hell-grell Koralle und philosophieren über Nagellack-Marken. Stets perfekt coiffierte Damen der feinen Gesellschaft, zeigen sich plötzlich mit Schlamm-farbenen Fingernägeln – kurz gefasst, das was vor Chanels ikonischen Particulière 505 undenkbar gewesen wäre, ist heute Standard.

Ungeachtet der überraschenden Farbleidenschaft, die sich nicht nur auf Nägeln, sondern auch im Kleiderschrank manifestiert, frage ich mich, woher der Wille entspringt,  sich mindestens einmal pro Woche eine selbst verordnete Auszeit zu gönnen und beharrlich darauf zu warten, dass die vier Schichten Nagellack durchtrocknen und stoßfest werden. Denn vier Schichten Lack müssen es schon sein, so sagen die Profis und meine Freundinnen: Auf eine Schicht Unterlack folgen zwei Schichten Farblack, der von einer Schicht Überlack vor UV-Strahlen und Stößen geschützt wird.

Früher sprach man vom Lippenstift-Index. Er war das Kosmetikgut du jour. Heute jedoch verkauft sich Nagellack besser, schneller und setzt modische Maßstäbe. Hat diese Entwicklung eine tiefer gehende Bedeutung? Lippenstift lässt sich schließlich in Sekunden auftragen, Nagellack benötigt jedoch Stunden. Sind wir heute eher bereit dazu in unsere Erscheinung zu investieren? Zeit kostet schließlich Geld, wie es im Volksmund heisst. Oder handelt es sich einfach nur um eine Modeerscheinung und der Zeitfaktor spielt keine Rolle?

Ich kann nur für mich selbst sprechen: Mich hat die Nagellack-Manie erfasst, weil ich Mode liebe und immer wieder nach neuen Möglichkeiten suche meine Individualität zu unterstreichen. Und ja, die selbst verordnete Auszeit von zwei Stunden, die meine vier Schichten zum Durchtrocknen meist benötigen, benötige ich, um zur Ruhe zu kommen, um zu Entspannen. Denn mein noch feuchtes, frisch lackiertes Kunstwerk gestattet es mir keine Arbeiten verrichten zu müssen, weder delegierte, noch selbst auferlegte Arbeiten.

Bild von beautypress.de

Orly-Lacke
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Le Tip: Toxin-freie Nagellacke

 

Nagellack war einmal ein Accessoire, ein i-Tüpfelchen zum Schluss, das man auf seine Kleidung und seinen Look abstimmte. Wenn ich besonders gepflegt aussehen wollte lackierte ich meine Nägel in zartem Rosa, wenn ich die Rolle der Femme Fatale mimte lackierte ich sie in dunklem rot. Heute jedoch ist Lack weit mehr für mich: Er gibt den Ton an und setzt Akzente an denen es kein vorbei gibt.

Er dient mir mittlerweile sogar als Outfit-Inspiration, so geschehen vor einigen Wochen: Ich wählte zuerst eine Nagellackfarbe aus meinem Sortiment aus, lackierte meine Nägel, und durchstöberte danach meine Kommode nach Kleidung, die auf die Nagellackfarbe abgestimmt war. Als ich meinen Rock anzog, stolz die Farbkombination von Orlys Truly Tangerine und meinem Reiss Naveen-Rock betrachtete, musste ich mir eingestehen, mich bei der kursierenden Nailpolish Love angesteckt zu haben.

Reiss-Naveen-Rock

Trotz meiner neu entdeckten Verliebtheit halte ich mich zurück und lackiere nicht wie 33 Prozent der amerikanischen Frauen alle drei Tage meine Nägel in einem neuen Ton (Quelle: US Allure, Juli). Meine Zurückhaltung entspringt neben dem Hype-Faktor der Nailpolish Love auch meiner Angst um die Gesundheit meiner Nägel. Die Zeiten in denen Formalaldehyd in Lacken Standard war sind zwar vorbei, aber dennoch litten meine Nägel ganz beträchtlich unter Nagellack und splitterten so sehr, dass ich sie nach dem Entfernen des Lacks immer kurz feilen musste.

Eine Lösung musste für mein Dilemma gefunden werden. Und so habe ich nach möglichst schonenden Lacken in aktuellen Farben gesucht. Meine erste Anlaufstelle war Butter London. Tolle Farben und frei von den drei typischen Nagellacksünden Formaladehyd, DBP, und Toluene, die weichmachend und allergisierend wirken und zudem in Verdacht stehen Krebs zu erregen.

Da mir Butter-Lacke in Deutschland zu teuer sind (ich werde wohl bei meinem nächsten Amerika-Trip zuschlagen) habe ich nach einer günstigen Alternative gesucht und bei Orly und Essie zwei echte Alternativen gefunden – ebenfalls breite Produktpaletten, 3-free, und knapp 10EUR günstiger pro Fläschchen als Butter London. Da Orly-Lacke noch ein Geheimtip sind und nur wenige sie tragen, bevorzuge ich sie – Ich möchte ja nicht beliebig wirken.