The Tiger's Wife, Tea Obreht
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Book Club: The Tiger’s Wife, a novel about fathers and daughters

“My mother always says that fear and pain are immediate, and that,
when they’re gone we’re left with the concept, but not the true memory.”
— Tea Obreht, The Tiger’s Wife

Thea Obreht erzählt in The Tiger’s Wife ganz unangestrengt und einfühlsam die Geschichte einer jungen Ärztin während der Balkankriege. Nur geht es in diesem Buch weder primär um die Hauptfigur oder um die Kriege, sondern viel mehr um die Beziehung zu ihrem Großvater, seine Welt, und seine Geschichten.

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Dreaming-of-Cap-Martin
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Dreaming of Cap Martin

Weiße Bluse mit Spitzenrand ab 80EUR, Jeans Shorts ab 30EUR, Stroh Shopper ab 30EUR, Zehensandalen ab 90EUR

Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit: Die warmen Sonnenstrahlen, die Pflanzen, die in sattem grün daherkommen, das Vogelgezwitscher, das mich morgens weckt… Am meisten liebe ich Sommer jedoch am Wasser, wo ich den Wellen zuschauen kann, mich ganz entspanne, eine leichte Brise auf meiner Haut spüre, und Sand unter meinen Füßen habe.

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Rote Lippen
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Montags-Rant: Heißt es nicht rote Lippen soll man küssen?

In Sachen Mode wird man in Deutschland oft gern mit Klischees beladen. Einer Frau, die sich für Mode interessiert wird per se unterstellt sie hätte Schwierigkeiten mit ihrem Körper, denn eine Frau, die sich modisch kleidet und nicht aussieht wie eine Schaufensterpuppe, wünscht sich garantiert dünner zu sein. Klar! Das eine ist mit dem anderen unaufhaltsam und bis in alle Ewigkeit verknüpft – bestes Beispiel: Suzy Menkes, die wohl berühmteste Fashion Reportern Großbritanniens. Weiterhin wird gern behauptet man hätte Selbstwertprobleme oder einfach auch nur einen niedrigen IQ, der das Durchschauen von absurd-cleveren Marketingkampagnen verhindert. Was aber nun wenn Deutschland einfach keinen Sinn für Freude an der Schönheit hat?

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Hermès Parfüms und Jean-Claude Ellenas Tagebuch
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Geschichtenerzähler und Auteur: Jean-Claude Ellena

In Frankreich, und ganz besonders in Paris, fällt mir immer wieder auf, wie viele Menschen doch Hermès Düfte tragen. Denn sie sind besonders, ausdrucksstark, und damit wiedererkennbar und vor allem unverwechselbar. Lucia van der Post, die Parfüms in der Lifestyle-Beilage der Financial Times rezensiert, schreibt über Hermès Hausparfumeur: „He is to perfume what Mozart is to music“.

Da Hermès Parfüms auch zu meinen liebsten gehören, habe ich beim Lesen von Siskas Artikel zu „The Diary of a Nose“, dem Tagebuch von Hermès Hausparfumeur Jean-Claude Ellena, vor lauter Freude gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd. Das Tagebuch habe ich natürlich gleich erstanden und lese nun jeden Abend einen Tagesbericht von Ellena nach.[Read more]

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Frühlingshyazinthen

Hyazinthen-Pflanzen

Meine Hyazinthen-Obsession treibt neue Blüten:  Dieses mal nicht als neuer Duft, sondern als Gewächs. Statt wieder um Serge Lutens Bas de Soi herumzuschleichen, verbrachte ich meinen Samstagmorgen in der sonnigen, hessischen Provinz und kaufte Hyazinthen und Lavendel zum heimischen Gärtnern.

Hyazinthen blühen zwar nicht lang, oft ist es ihnen zu warm oder zu dunkel, aber dafür hat man zwei Wochen echten, vollen Hyazinthen-Duft in seinem Zimmer. Am liebsten nehme ich zum Pflanzen solcher Kurzblüher Glasvasen. Runde, eckige, Trichterförmige, einfach alle erdenklichen Formen. [Read more]

Reiten
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Herzenswünsche statt Vorsätze

Reiten

//Bild von La Touche, Schnappschuss beim Anfängerreiten//

Seit jeher nehme ich mir an Sylvester vor nicht mehr so viel über jenes oder dieses nachzudenken, sondern es anzupacken – Kurz gefasst „Nicht denken, machen!“

Gute Vorsätze sind ja nicht’s anderes als Ziele. Und die soll man ja bekanntlich nicht so hoch stecken. Also statt Vorsätze wie abends immer abschminken, 10 Kilogramm abnehmen, und drei mal in der Woche Sport zu treiben, sollte man sich nicht überfordern, sondern klein beginnen. Das hieße dann nicht so oft mit Make-up in’s Bett gehen, 3 Kilogramm abnehmen, und einmal in der Woche Sport treiben. Dies lässt sich natürlich leichter umsetzen, bringt aber auch nicht so viel.

Ganz zufällig habe ich eine Strategie gefunden, die noch viel besser funktioniert als sein großes Ziel in Etappen aufzuteilen: Einen Herzenswunsch erfüllen! Als junges Mädchen war ich fasziniert vom Reiten, wollte aber aus verschiedenen Gründen nicht damit beginnen. Und da mein Motto wie schon seit ein paar Jahren „Nicht denken, machen!“ lautet habe ich es einfach in Angriff genommen undein paar Reiterhöfe angeschaut.

Nun reite ich seit bald anderthalb Jahren und habe ganz nebenbei 7kg abgenommen und mache so auch dreimal pro Woche Sport. Ich überlege sogar freiwillig Krafttraining zu beginnen, damit ich mich besser im Sattel halten kann. Alle meine guten Vorsätze hätten nie solch eine Veränderung herbeiführen können, einen Wunsch in die Tat umsetzen schon.

Das neue Jahr wird wieder unter dem Motto „Nicht denken, machen!“ stehen. Was ich noch gern dazu nehmen würde ist fühlen – Mein eigenes Dreigestirn aus Denken, Handeln & Fühlen. Und mal so nebenbei, natürlich nehme ich mir auch vor mein Antioxidanzien-Serum täglich zu verwenden, mich abzuschminken, gesünder zu essen, mehr in Ausstellungen zu gehen, aber an meinem Motto festhalten funktioniert einfach besser für mich.

Welche Herzenswünsche würdet ihr euch gern erfüllen? Wie wäre es mit Seiltänzerin, Ballerina, oder Steilwandkletterin?

 

Lieblings-Parfums
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La Touche: Verspätete Sonntagsgedanken zur Parfümindustrie

Meine-liebsten-Parfüms

//Bild von La Touche//

In den 90ern trug man fette Logos auf den Pullovern, Levis-Jeans und Nike-Sneaker – Ganz gleich ob Mann oder Frau. Passend dazu lancierte Calvin Klein sein erfolgreiches Unisex-Parfüm, das mit der nackten Kate Moss für Furore sorgte. Nach Calvin Kleins Geniestreich ck One und später ck Be duftete damals fast die ganze Welt und initiierte Millionen jugendlicher Duftabenteuer.

Heute tragen die Anführerinnen Kenzo-Löwenköpfe auf ihren Pullovern und sind allesamt Vintage-Nike-Sneakern verfallen. Eines ist jedoch anders: Alles muss aus einer Limited Edition sein oder wenigstens schwer zu bekommen sein. Wer möchte schon beliebig wirken?

Und so mag keiner mehr das neue Parfüm eines Modehauses tragen, sondern spitzt bei Claire Beermann, Emily Weiss oder Victoria Frolova die Ohren, wenn sie von ausgefallenen, kleinen Haute Parfümerie-Häusern, wie Byredo, Eccentric Molecules, und Annick Goutal schwärmen.

Woher kommt dieses Verlangen nach Exzentrik? Dieser Aufschwung der Nische? Haben wir Angst in der breiten Masse an H&M-Isabel Marants unterzugehen? Langweilig zu werden, oder gar eine Erwachsene mit schlechter Frisur in beige-brauner Kleidung zu sein, die so unfassbar komfortabel und praktikabel ist? Sind Zeit und Wissen heute bedeutender als ein tiefes Portemonnaie?

Ich kann die Fragen mit dreimal Ja beantworten. Und ihr?

 

Mehr über Parfüm auf La Touche:

Ein Exkurs zum Thema Starparfüms
Was für mich ein gutes Parfüm auszeichnet
Manche mögen’s fruchtig, ich nicht

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La Touche: Über Bräune und wie man sie behält


Bali 2013

Vor Bali fand ich gebräunte Haut lächerlich. Wer legt sich schon freiwillig in die pralle Sonne, um braun zu werden und riskiert damit frühzeitige Fältchen und womöglich noch viel schlimmeres? Außerdem mag ich es gar nicht, wenn meine Kollegen mich mit „Warst du im Urlaub? Du bist ja gar nicht braun geworden!“ ansprechen, denn ich kann diese Fixierung auf gebräune Haut einfach nicht nachvollziehen. Im Urlaub gibt es schließlich wichtigeres zu tun, als sich Dalia-like (Suburgatory!) für die perfekte Brathühnchen-Bräune alle 10 Minuten zu wenden.

Nun bin ich nach zwei Wochen Bali und trotz mehrmals täglichem SPF 50 aufsprühen, bis der Sonnenschutz in kleinen Bächen von meinen Beinen rinnt, und vehementen unter-dem-Sonnenschirm/Baum-liegen, gut gebräunt und (fast) konvertiert. Ich kann auf Rouge verzichten, meine Augen strahlen blauer und heller denn je, ich fühl mich sexy trotz leichtem Moppelgewicht (würde ich hier Streetstyle, ähem, Bürostyle-Outfits posten, wäre ich wohl ganz schnell als Plus Size Blog bekannt). So begann ich mich schon kurz vor meiner Rückkehr nach Frankfurt zu fragen, wie ich möglichst lang meine äußerst schonend erworbene Bräune behalten kann…

Hier sind meine Recherche- bzw. Anwendungsergebnisse:

  1. Hydration, hydration, hydration! Meine Haut ist so überraschend trocken, dass ich sie mehrmals eincremen muss, um das unvermeidliche Abschuppen der Haut etwas hinauszuzögern. Dafür nehme ich Patyka Body Creme, die wundervoll duftet und wenigstens einen halben Tag einen leichten Feuchtigkeitsfilm auf meiner Wüste hinterlässt.
  2. Viele sagen, dass man auf heiße Duschen und Bäder verzichten soll, damit man nicht noch mehr Feuchtigkeit verliert. Und es funktioniert, denn seitdem ich diesen Ratschlag beherzige, muss ich nur noch zweimal am Tag cremen. Eine Randbemerkung sei erlaubt: abends gibt’s hier eh oft kein heißes Wasser mehr…
  3. Außerdem soll man auf Peelings verzichten. Wenn mein Strahlen dann langsam nachlassen sollte und sich ein Grauschleier breit macht, werde ich trotzdem zum Peeling greifen. Lieber helle Haut als graue!
  4. Denjenigen, die zu viel Sonne erwischt haben kann ich eine DIY-Maske aus Quark, Honig und einem Schuss Wallnuss-Öl empfehlen. Hilft meinem Süßen mit Hauttyp Doppel 0 immer und schadet auch nicht als Extraportion-Pflege.
  5. Ein bisschen Selbstbräuner hilft immer. Und jene mit Erythrulose sind nicht nur geruchsarm, sondern halten auch länger die Bräune auf der Haut (Post mit Empfehlungen folgt!).

Mal schauen, wie ich mit diesen Tricks meine Bräune länger behalten kann. Spätestens nach 28 Tagen setzt eh der natürliche Hauterneuerungsprozess ein…

PS: Derzeit hinterlassen alle meine geliebten Make-ups einen fiesen Grauschleier auf meiner Haut, da sie alle zu hell sind und so verwende ich tatsächlich gerade nur Chanel Les Beiges No 40 als Make-up, etwas Baby Lips mit SPF 20 und Wimperntusche.