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The 10 minute blow-dry routine

Blow dry tools

Im Herbst und Winter beginnt bei mir daheim immer die Föhnzeit. Im Sommer gönne ich meinen Haaren (und mir) eine Pause vom Föhnen, aber bei Temperaturen unter 15Grad komme ich leider nicht mehr drum herm. Wenn ich meine Haare nicht föhne, bekomme ich nämlich ganz schnell eine Erkältung. Da es euch bestimmt ähnlich geht habe ich eine kleine Liste mit Tips zusammengestellt, die eure Blow Dry Routine zumindest halbieren sollte : )

Rookie Mistake 1# Haare klatschnass föhnen

Nach dem Waschen wringe ich meine Haare immer schonend aus, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Bitte rubbelt eure Haare nicht mit einem Handtuch ab, da es die Haaroberfläche aufraut! Danach binde ich mir mit meinem Mikrofaserhandtuch (das hässliche rosa Ding im Bild) einen Turban und genieße danach einen Kaffee oder frühstücke. So haben die Haare Zeit in Ruhe anzutrocknen ohne im klatschnassen Zustand mit Bürste und Föhn malträtiert zu werden.

Rookie Mistake 2# Wild drauf los föhnen

Es ist schon richtig, dass man seine Haare anföhnen sollte bevor man mit dem Styling beginnt. Das heißt aber nicht, das man prinzipiell einfach drauf halten sollte. Viel effektiver ist es nach dem Antrocknen über Kopf, die Haare in einzelne Sektionen aufzuteilen und diese gezielt trocken zu föhnen. Das klingt umständlicher als es tatsächlich ist. Ich arbeite einfach mit einem sehr tiefen Scheitel, der dann höher wird. So stellt ihr sicher, dass jede Partie trocken ist, bevor ihr mit der nächsten beginnt. Diese Vorgehensweise ist nicht nur viel effizienter, sondern sie schont auch eure Haare, denn jede Partie wird nur einmal der Föhnhitze ausgesetzt. Beim wilden herum Föhnen bekommt das Deckhaar meist zu viel Hitze ab während das untere Haar nicht richtig trocken wird. Und das mag kein Haar auf Dauer…

Rookie Mistake 3# Die falschen Tools

Ein Föhn mit hoher Wattleistung sowie verschiedenen Gebläse- und Hitzestufen darf in keiner Ausrüstung fehlen. Mit einem 2100Watt Föhn bekomme ich meine überschulterlangen, normal dicken, glatten Haare in gut 10 Minuten trocken geföhnt. Mit einem Hotel oder Reiseföhn, die oftmals nur 300 Watt Leistung bringen, benötige ich 30 Minuten und länger.

Gute Bürsten und Stylingmittel sind genauso wichtig. Mit Haarölen kann man die Trockenzeit der Haare ebenfalls reduzieren. Sie schaffen eine glatte Haaroberflöche, die 1,5 mal schneller trocknet als eine aufgeraute. Meine Lieblingsbürste für schnelles glatt föhnen ist eine sogenannte Skelettbürste (im Englischen Vent Brush), die mit ihren offenen Schlitzen die Luft zirkulieren lässt.

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