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The rise of the red heads

Rise of the red heads

Ich mag meine leicht dunklen, haselnussblonden Haare richtig gern: Meine Haut sieht strahlender aus, sie glänzen wie ein Brillant, sind ein umwerfendes Accessoire, und lassen jedes Outfit spannender aussehen. Man könnte glatt meinen ich hätte Attitüde! Dabei waren sie ein Zufallsprodukt, das bei einer Blondierwäsche entstanden ist, um mich von meinem mittelbraunen Haaren wieder zurück zu dunklem Blond zu bringen.

Ganz typisch fallen mir nun massenhaft rote Köpfe auf: Editorials in Zeitschriften? Ganz gleich ob Vogue, Madame, Haper’s Bazaar oder W, überall erblicke ich rote Haare! Werbekampagnen von Luxus- und Lifestylemarken wie Celiné, Max Mara, Tommy Hilfiger, oder Marc O’Polo? Natürlich mit rothaarigen Models besetzt! Stars und Sternchen? Ebenfalls rote Haare.

Dabei sind weniger als 1% der Menschen von Natur aus Rothaarig und in Deutschland gerade mal 2% der Bevölkerung. Ähnlich wie bei Blondinen un Brünetten ranken sich eigene Mythen um Rothaarige, zum Beispiel gesteigertes Temperament, Sensibilität, Leidenschaft, und eine gewisse Sexiness  Damit kann ich leben!

Rotes Haar rangiert zwischen vielen Facetten:

  • Wie etwa haselnussblond, das sehr schmeichelnd ist und warme Teints ergänzt (Heike Makatsch).
  • Kastanienbraun, das dunkleren Typen mit warmer, olivfarbener Haut steht (Emma Stone mit dunklen Haaren).
  • Tizianrot, das eher kühlen, sehr blassen Typen steht (Christina Hendricks aus Mad Men oder Andrea Sawatzki aus dem Frankfurter Tatort).
  • Erdbeerblond, welches ebenfalls blasse, warme Teints erwärmt und mit einem leichten rosa Hauch daherkommt (Jessica Chastain).
  • Und Kupferblond, welches wir zur Zeit an Jessica Joffe bewundern können.

Drei erprobte Wege, um aus dir einen Rotschopf zu machen:

Wer sich gern erst einmal an rotes Haar herantasten möchte, sollte pflegende Haarmasken mit roten Pigmenten ausprobieren, wie die Masken Alchemic Conditioner in Copper oder Red von Davines, die Kupferreflex Maske von Phyto (riecht übrigens nach Zimt!), oder die Nutri Color Serie von Revlon. Diese Haarmasken lassen sich vollständig auswaschen, da sie sogenannte direktziehende Pigmente enthalten. Bei mir halten sie circa 3 Haarwäschen und sind nach etwa 5 Haarwäschen vollständig verschwunden. Bitte zieht bei blondierten Haaren eine Teststrähne im Nacken. Da die Haarstruktur bei blondierten Haaren aufgeraut ist, könnte das Ergebnis fleckig oder zu intensiv ausfallen.

Gute Erfahrungen habe ich auch mit Elumen von Goldwell gemacht, einer Pflanzenhaarfarbe, die sich ebenfalls nur an den Haarschaft anlagert, aber besonders lang hält (jedenfalls für eine Tönung mit direktziehenden Pigmenten) und besonders viel Glanz bringt. Sie hält bei mir ungefähr 6-8 Wochen. Elumen solltet ihr aber nur von einem Profi auftragen lassen, da man sonst schnell verfärbte Stellen an Kopfhaut oder Gesicht und Händen hat. Übrigens, bei mir hält die Farbe länger, wenn ich am Vortag meine Haare wasche.

Zu guter letzt wäre da noch die klassische Intensivtönung oder Haarfarbe, die mithilfe von Wasserstoffperoxid und/oder Ammoniak in den Haarschaft eindringt und sich dort anlagert. Leider halten rote Farbpigmente nicht sehr lang im Haar und fallen schnell aus. Hier könnt ihr aber mit einer Farbmaske, wie den oben beschriebenen, nachhelfen und vorbeugen. Denn gepflegtes Haar mit einer geschlossenen Haarschuppenschicht verliert auch weniger Pigmente : )

Hab ich euch Lust auf rote Haare gemacht?

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