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Herzenswünsche statt Vorsätze

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//Bild von La Touche, Schnappschuss beim Anfängerreiten//

Seit jeher nehme ich mir an Sylvester vor nicht mehr so viel über jenes oder dieses nachzudenken, sondern es anzupacken – Kurz gefasst „Nicht denken, machen!“

Gute Vorsätze sind ja nicht’s anderes als Ziele. Und die soll man ja bekanntlich nicht so hoch stecken. Also statt Vorsätze wie abends immer abschminken, 10 Kilogramm abnehmen, und drei mal in der Woche Sport zu treiben, sollte man sich nicht überfordern, sondern klein beginnen. Das hieße dann nicht so oft mit Make-up in’s Bett gehen, 3 Kilogramm abnehmen, und einmal in der Woche Sport treiben. Dies lässt sich natürlich leichter umsetzen, bringt aber auch nicht so viel.

Ganz zufällig habe ich eine Strategie gefunden, die noch viel besser funktioniert als sein großes Ziel in Etappen aufzuteilen: Einen Herzenswunsch erfüllen! Als junges Mädchen war ich fasziniert vom Reiten, wollte aber aus verschiedenen Gründen nicht damit beginnen. Und da mein Motto wie schon seit ein paar Jahren „Nicht denken, machen!“ lautet habe ich es einfach in Angriff genommen undein paar Reiterhöfe angeschaut.

Nun reite ich seit bald anderthalb Jahren und habe ganz nebenbei 7kg abgenommen und mache so auch dreimal pro Woche Sport. Ich überlege sogar freiwillig Krafttraining zu beginnen, damit ich mich besser im Sattel halten kann. Alle meine guten Vorsätze hätten nie solch eine Veränderung herbeiführen können, einen Wunsch in die Tat umsetzen schon.

Das neue Jahr wird wieder unter dem Motto „Nicht denken, machen!“ stehen. Was ich noch gern dazu nehmen würde ist fühlen – Mein eigenes Dreigestirn aus Denken, Handeln & Fühlen. Und mal so nebenbei, natürlich nehme ich mir auch vor mein Antioxidanzien-Serum täglich zu verwenden, mich abzuschminken, gesünder zu essen, mehr in Ausstellungen zu gehen, aber an meinem Motto festhalten funktioniert einfach besser für mich.

Welche Herzenswünsche würdet ihr euch gern erfüllen? Wie wäre es mit Seiltänzerin, Ballerina, oder Steilwandkletterin?

 

DIY-Epsom-Salts-Badezusatz
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Le Spa: DIY Lavendel-Badezusatz mit Epsom Salts

Epsom-Salt-Badezusatz

//Alle Bilder von La Touche//

Bei Weihnachtsgeschenken mache ich mir wirklich keine Platte: Manchmal gibt’s nur Selbstgemachtes, manchmal gebe ich Unmengen von Schotter aus, manchmal gibt’s etwas kleines, worüber man schon seit Jahren redet.

Meine Girls bekommen dieses Jahr wieder etwas selbstgemachtes. Dieses mal aber keinen Mann zum Selbstbacken, sondern einen Bittersalz-Badezusatz. Seit Monaten lese ich schon von Epsom Salts, zu deutsch Bittersalzen, einem entspannenden, naturreinen Badezusatz und nun habe ich sie günstig bei Amazon gefunden.

Die Wirkweise des Epsom Salts ist der des basischen Badezusatzes ähnlich und beruht ebenfalls auf Osmose – nur hier tauscht der Körper keine Schlacken mit dem Badeweasser aus, sondern wird mit Mineralien angereichert, was zum Beispiel Muskelkater vorbeugt. Aber 20EUR und mehr muss man dafür wirklich nicht auszugeben…

Lavendel-Epsom-Salt-Badezusatz

Alles was man für einen selbstgemachten Epsom Salts Badezusatz benötigt:

Ein Glas zur Aufbewahrung (Einrichtungshaus)
Naturreines Bittersalz (Apotheke oder Amazon)
Blütenblätter oder Kräuter als Duftspender (Garten oder Apotheke)
Ätherisches Öl oder Seifenspäne (Drogerie)

Seifenspäne-Epsom-Salts

Mein Badezusatz:

Lavendelblüten, die den Badezusatz verschönern und beduften, hatte ich schon im Oktober geerntet. Alternativ kann man auch die Blätter von Duftrosen trocknen, Zesten von Orangen schälen … Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt!

Dazu noch Bittersalz von Amazon (6kg für 12EUR) und vier große, neutral aussehende Einmachgläser. Da ich meine ätherischen Öle im Büro vergessen hatte, nahm ich einfach meine liebste Kräuterseife von La Bruket und hobelte vorsichtig ein paar Seifenspäne ab – Et voilà, habt ihr ein kleines feines Geschenk für Weihnachten!