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Le Look: Sommerfestes Make-up

Sommerfestes Make-up

Habt ihr auch gerade 29 Grad im Schatten? Ich hoffe es doch sehr, denn hier kommt ein hitzeerprobtes Schnell-Make-up!

Le Teint

Der Teint wird flink mit Smashbox Camera Ready in Light retuschiert, was zum einen schöne, natürlich-strahlende Haut macht und den ganzen Tag hält, und zum anderen mit SPF35 gegen die intensiven Sommersonnenstrahlen schützt. Natürlich funktioniert auch jede andere BB/CC Cream!

Le Rouge

Darüber gebe ich einen Hauch Cha Cha Tint von Benefit, einem flüssigen Rouge in mittleren Koralle, das entweder mit den Fingern und leicht federnden Strichen nach oben Richtung Schläfe aufgetragen werden kann, oder mit einem Foundation-Pinsel. Persönlich mag ich den Auftrag mit einem Pinsel lieber, da so weniger Ränder entstehen. Auf die Lippen tupfe ich etwas YSL-Lippenstift in einem Korallton. Falls notwendig kann man jetzt das Gesicht leicht abpudern – ich spar’s mir heute morgen mal!

Les Yeux

Mit den Fingern geht es auch gleich weiter, denn im nächsten Schritt wird Maybelinne Jades Color Tattoo Eyecreme in On and On Bronze auf das gesamte bewegliche Lid aufgetragen. Wer die Leuchtkraft seiner hellen Augen noch zusätzlich betonen möchte kann zusätzlich einen dicken Eyeliner-Strich in Kupfer ziehen (meiner ist von Sue Devitt). Bei dunklen Augen kann ich einen hellgoldenen Ton empfehlen.

Die Augenbrauen definiere ich mit etwas Augenbrauen-Creme von Laura Mercier und  – Et voila habt ihr ein sommerlich-schönes Make-up, dass auch bei hohen Temperaturen funktioniert!

Tom-Ford-Violet-Blonde
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L’Amour Fou: Tom Fords Violet Blonde

Tom-Ford-Violet-BlondeIch liebe es mich in die Vergangenheit zurück zu versetzen indem ich an abgelegten, oder gar fast aufgebrauchten Parfüms rieche. So erinnert mich Balenciagas erstes Parfüm an den Sommer meiner Hochzeit, Guerlains Herba Fresca an unzählige Kurzreisen (es ist sozusagen mein Flugzeug-Parfüm, da es mich beruhight, Mitreisende nicht erschlägt und den ganzen Tag hält), und Giorgio Armanis Mania an das Ende meiner Schulzeit.

Letztes Jahr verbrachte ich seit Langem zwei Wochen am Stück im Urlaub. An diesen wunderschönen Südfrankreich-Urlaub möchte ich mich immer zurück erinnern, und entschied ich mich in alter Tradition ein Parfüm zu kaufen, welches ich jeden Urlaubstag tragen würde. Nach einigen Parfümerie-Besuchen entschied ich mich für Tom Fords Violet Blonde. Es ist aussagekräftig genug, um heraus zu stechen, fast schon unverwechselbar, sinnlich und luxuriös im Sinne des neuen Lady Chics, aber es hat dennoch etwas leichtes und mädchenhaftes.

Wenn ich jetzt daran schnupper, muss ich immer an Cap Martin, Menton und Monaco denken und bekomme sofort gute Laune! Das solltet ihr während eurer nächsten Reise auch probieren : )

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En Voyage: Meine Sonnenpflege für Bali!

Sonnenschutz-Extra

Während des Job-/Blog- und Gesundheitsstress habe ich mich ganz kurzfristig und spontan mit einer Freundin auf Bali verabredet:  Ich bin durch und durch ein Strandkind, das Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen liebt – Wasser scheint einfach mein Element zu sein und Erholung und Abstand brauche ich gerade sehr!

Nach vier Jahren Urlaub in Europa hat’s mich einfach wieder weiter weg gezogen, mein Auslandspraktikum in Südostasien ist schuld (auch #FirstWorldProblem genannt). Viel zu gut hat es mir dort gefallen, als das ich je vegessen könnte, wie schön es ist den Sonnenaufgang am/im Meer zu erleben. Zwei Wochen Strand, Sonne, und Sport stehen uns nun bevor, dazu noch ganz viele Massagen, gutes Essen und Kultur. Als ob Bali an sich und eine gute Freundin aus Schulzeiten wieder zu sehen nicht genug wären, kennt sie sich die Liebe auch noch bestens auf Bali aus, denn sie hat nicht nur ein halbes Jahr auf Bali gelebt, sondern verbringt ihre Urlaube dort regelmäßig, denn sie lebt seit einigen Jahren in Melbourne. Ich glaube Jessi, weiß gar nicht’s von La Touche – vielleicht lässt sie sich ja ablichten?

Damit ich nicht wieder mit einem permanenten Andecken zurückkomme – aus Singapur habe ich mir einen roten, kreisförmigen Fleck mitgebracht, der sich seit sechs Jahren wacker auf meiner Wange hält – begleiten mich auf dieser Reise das (für mich) beste Vitamin C-Serum und Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 100!

Neutrogena Dry Touch Sonnencreme mit SPF 100

Lichtschutzfaktor 50 würde natürlich auch ausreichen, denn die 100er-Version filtert mit 98,6 gerade mal 1% mehr Sonnenstrahlen als die 50er-Version. In Europa ist SPF 100 nicht erhältlich, da man davon ausgeht, dass die Bezeichnung <100> den Verbraucher irrefüht, denn es werden nicht 100% der Strahlen gefiltert. Die USA erkannten dies vor kurzem ebenfalls und so habe ich wahrscheinlich eine der letzten SPF 100-Tuben erworben, die noch auf dem US-amerikansichen Markt sind.

Von der Höhe des Lichschutzfaktors mal abgesehen, kann ich jedem mit normaler und leicht trockener Haut die Neutrogena Dry Touch-Serie empfehlen. Sie hat durch die Kombination von mineralischen und chemischen Filtern ein sehr angenehmes, nicht klebriges Finish, trocknet die Haut im Gegensatz zu anderen Produkten aber nicht aus. Für die öligeren Hauttypen könnte das Ultra Sheer Liquid Daily Serum mit SPF 70 gut funktionieren, dies kann ich zum Beispiel nur in Kombination mit einem pflegenden Make-up oder Feuchtigkeitscreme verwenden.

Produkte, die man einfach und gut in Deutschland erwerben kann, findet ihr hier.

Skinceuticals CE Ferulic Serum

Vitamin C-Seren wirken Antioxidativ, dass heißt, sie neutralisieren die negative Wirkung von zu vielen freien Radikalen, die das Collagen (die Stützfasern) der Haut angreifen und nachhaltig beschädigen können. Denn schlaffe, angegriffene Stützfasern bedeuten zu gut Deutsch Falten! Den meisten Seren werden zudem Vitamin E, sogenannte Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe), Karotonoide und Spurenelemente, wie Zink und Magnesium, beigefügt, was zu einem noch größeren Schutz vor schlechter Oxidation führt. Außerdem scheint es als ob, ein Übermaß an Anti-Oxidantien nicht nur zu einer Abwehr der freien Radikalen führt, sondern sogar beim Collagen-Aufbau helfen kann, und somit bereits bestehende Falten gemildert werden können.

Seren, die behaupten Vitamin C stabilisiert und für die Haut nutzbar gemacht zu haben gibt es viele. Oftmals fehlt es aber an der ausreichenden Menge Vitamin C um überhaupt Wirksam zu sein, die Zusatzstoffe sind nicht sehr vielversprechend, oder die Formulierung ist nicht sauer genug, um das sehr flüchtige Vitamin C zu stabilisieren. Einigen Herstellern ist dies jedoch gelungen, wie zum Beispiel Skinceuticals, Cellex-C, oder Cosmetics Skin Solutions. Skinceuticals ist jedoch der einzige Hersteller, der bei meinen Recherchen durch die Bank gelobt wurde und dessen Wirksamkeit in mehreren Fachzeitschriften belegt wurde (Futurederm.comPaulasChoice.comInstyle.com und viele andere).

Auch wenn das Skinceuticals Produkt mit seinem Preis von 130EUR (bei Apo-Rot für 117EUR) zuerst sehr teuer klingt, habe ich mich dennoch für diesen Hersteller entschieden, da es bei meinen Recherchen als eher mittelpreisig hervorkam (Cellex-C Vitamin C-Serum kostet bei Breuninger 208EUR!). Die günstigste, beste Vitamin C-Serum-Variante mit 39USD von Cosmetics Skin Solutions soll 95% der Wirksamkeit des Skinceuticals-Produkt vollbringen, ist leider aber nicht in Deutschland erhältlich. Es steht aber auf meiner Shopping-Liste, sobald das Skinceuticals-Serum aufgebraucht ist, was noch gut 1 Jahr dauern kann.

Preise für Vitamin C-Seren:

Vitamin C-Serum der Luxusklasse: Cellex-C Vitamin C-Serum bei Breuninger ab 208EUR
Vitamin C-Serum der Mittelklasse: CE Ferulic bei Apo-Rot für 117EUR
Günstiges Vitamin C-Serum: Cosmetics Skin Solutions für 39USD (Vertrieb sitzt in den USA)

 

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La Touche: Weiter bloggen oder sein lassen?

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Vor einem Jahr langweilte ich mich öfters und begann so zwei neue Hobbies: La Touche, um meiner Kreativität produktiven Raum zu geben und Reiten lernen, damit ich auch mal nach draußen komme und etwas Sport treibe. Eigentlich wollte ich nie meinen eigenen Blog betreiben, sondern Gastblogger bei einem Netzwerk werden, aber wie das Schicksal so wollte, kam alles anders. Der Hobby-Charakter von La Touche stand dabei immer im Vordergrund, doch zwischendurch verließ mich immer wieder der Mut. Nun frage ich mich langsam, wie es mit La Touche weiter gehen soll, denn 12 Monate Laufzeit sind ein guter Zeitraum um ein Resümee zu ziehen!

Meine Gründe, die dagegen sprechen mit La Touche weiterzumachen: 

  1. Natürlich weiß ich, das Blogs eine Anlaufzeit brauchen, doch auch nach einem Jahr habe ich immer noch das Gefühl mit mir selbst zu reden, da meine Leser zwar treu sind, aber nicht gern kommentieren. Ebenso schreitet die Professionalisierung des Bloggens immer weiter fort und so habe ich langsam das Gefühl, das die Daseinsberechtigung für Spaß-Blogger wie mich immer geringer wird. 
  2. Zudem habe ich einen sehr hohen Anspruch an mich: Ich kenne jede einzelne Usability-Schwäche und jeden Design-Fehler von La Touche! Um einen richtig guten Blog zu machen müsste ich mindestens 2.500EUR in die Hand nehmen, um das Design verbessern zu lassen, die CSS und php-Dateien anpassen zu lassen und mir eine ordentliche Kamera anschaffen zu können. 
  3. Vor kurzem änderten sich zwei sehr wichtige Dinge in meinem Leben: Zum einen wurde ich befördert und habe so mehr Verantwortung und ein größeres Aufgabengebiet, was natürlich auch mehr Arbeit bedeutet (Yay!), zum anderen wurde bei mir eine bestimmte Art Rheuma festgestellt, die man nur mit viel Bewegung in den Griff bekommt (Nay!). Zusätzlich zu den täglichen 8-10 Stunden Computerarbeit noch einen Blog zu schreiben ist bei dieser Rheumaart nicht gerade hilfreich.

Meine Gründe, die dafür sprechen mit La Touche weiterzumachen:

  1. In den zwölf Monaten des Bloggens habe ich unwahrscheinlich vieles gelernt, was mir auch in meinem Job weiterhilft: Ich habe mir selbst ein paar Grundkniffe in Photoshop beigebracht, verstehe nun wie man Blogs auf verschiedensten Plattformen aufsetzt, und ich habe sehr viel über die nationale und internationale Blogger-Branche gelernt – Das Lernen beim Bloggen hört nie auf, genauso wie in der digitalen Welt nie Stillstand eintritt! 
  2. Auch wenn das Design und die Usability des Blogs meines Erachtens zu wünschen übrig lässt, bin ich doch manchmal auch richtig Stolz auf La Touche, besonders dann, wenn ich nach einem ganzen Wochenende an Recherchen einen großen Post fertiggestellt habe, der es locker mit den Texten in Hochglanzmagazinen aufnehmen könnte.
  3. Auch das Gefühl etwas Gutes getan zu haben, etwas Produktives, das anderen Menschen hilft, motiviert mich weiterzumachen, auch wenn es nur darum geht die Leser zu inspirieren oder darüber zu schreiben, wie man Sonnenschutz richtig aufträgt.
  4. Und natürlich die warmen Worte der Leser, die mich motivieren, aus meinem Tief wieder herausholen und anspornen besser zu werden.

Eine Entscheidung kann ich an dieser Stelle (noch) nicht fällen, aber ich denke es macht Sinn euch meine Gedanken und Beweggründe mitzuteilen. Eines steht jedenfalls fest: The Times They Are a-Changin’!

Was sagt ihr dazu?

 

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L’amour fou: Annick Goutals Grand Amour

Annick-Goutal-Grand-Amour

Annick Goutal gehört zu meinen allerliebsten Parfümherstellerinnen. Ihre Parfüms haben Charakter, sind alles andere als gewohnt, schaffen es aber dabei nicht zu sehr auszubrechen und tragbar zu bleiben, eben typisch französisch!

Geschichten, die die Entstehung des Parfüms beleuchten, oder die Komposition des Parfüms mit anschaulichen Bildern erzählen, gehören zu jedem von Annick Goutals Parfüms: Die Geschichte von Grand Amour beginnt 1996 als Wunsch einen Duft für sich selbst zu erschaffen, der von der ganz großen Liebe erzählt.

So wählte Annick Goutal strahlend schöne Lilien, ausdauernde Hyazinthen, leidenschaftliche Rosen und immergrüne Heckenkirschen, die sie in eine balsamisch-betörende Basisnote bettet. Man könnte meinen die Blumennote im Kopf des Dufts stehe für die immer wiederkehrenden leichten, unbeschwerten Augenblicke, welche die große Liebe bereit hält, während der Fond aus Amber, Myrrhe, Moschus und Vanille, den süßen Pathos symbolisiert.

Wenn ich Grand Amour heute trage, muss ich immer an meine große Liebe denken, die mir zum Valentinstag dieses Jahres ein langes Wochenende in Paris schenkte, wo ich Grand Amour von Annick Goutal für mich entdeckte.