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Le Tip: Sonnenschutz Favorites für’s Sonnenbaden und den täglichen Einsatz

Sonnenschutz-Favoriten

Sonnenschutz-Favorites//Eucerin Getönte Sonnencreme SPF 50 für’s Sonnenbaden und
Mac Prep & Prime SPF 50 als perfekte Make-up Unterlage//

Schon mal versucht einen Teelöffel Make-up aufzutragen? Soviel müsste man laut Empfehlungen deutscher Dermatologen nämlich verwenden, um den angegebenen SPF auch tatsächlich zu erreichen. Amerikanische Dermatologen sagen übrigens, dass ein drittel Teelöffel ausreichen würde. Clevere Kids werden jetzt sagen, dass sie schon SPF 50 im Primer, SPF 20 im Make-up und SPF 15 im Puder haben und damit mehr als geschützt sein sollten. Nicht ganz: Denn Lichtschutzfaktoren wirken leider nicht additiv, sondern man bekommt höchstens soviel, wie der größte SPF angibt. In meinem Fall wäre dies der SPF 50 von meinem Primer, wenn ich denn einen Teelöffel verwenden würde!

Der tatsächliche Lichtschutzfaktor von Cremes, Primern und Make-up mit SPF bei normaler Anwendung

Da ich eher einen viertel Löffel Primer mit SPF 50 verwende und von meinem Make-up mit SPF 20 eher 1/6 Teelöffel, erreiche ich mit meiner oben beschriebenen Routine so etwa SPF 10-15 nach deutschen Empfehlungen und etwa SPF 30 nach amerikanischen, was für unsere Gefilde und meinen Hauttyp ausreichen sollte. Nur lange in die Sonne legen sollte ich mich damit sicher nicht!

Tips wie man Make-up über Lichtschutzmittel auftragen sollte

Ob man chemischen oder mineralischen Sonnenschutz trägt macht einen großen Unterschied. Das Schichten der Produkte kann gerade bei mineralischen Filtern dazu führen, dass sie sich unregelmäßig verteilen, was wiederum partiellen Sonnenbrand bedeuten kann. Hier soll man laut Futurederm lieber Make-up und Sonnencreme mixen und möglichst darauf achten, dass beide Produkte einen gleich hohen SPF enthalten, da nur so der tatsächliche SPF erreicht werden kann. Bei chemischen Lichtschutzfiltern oder kombinierten, also mineralischen mit chemischen Filtern, wie mein Mac Prep & Prime SPF 50, kann ich jedoch getrost weiter schichten. Puh! Glück gehabt.

Sentosa-Island-Singapur-2007// Noch ein paar Strandbilder eingestreut, damit die Urlaubssehnsucht noch größer wird und die Textwüste die werten Leser nicht mehr erschlägt … Sentosa Island, Singapur //

Unterschiede zwischen chemischen und mineralischem Sonnenschutz

Was mir bei meiner Recherche auffiel war, dass die gängigen Portale über Primer, Moisturizer und Make-ups mit SPF sehr unterschiedlich urteilen. Bei manchen gehen bestimmte Inhaltsstoffe als ungefährlich durch, bei anderen nicht. Chemische Lichtschutzfilter werden auf Codecheck.info und anderen Portalen mit Öko-Fokus als bedenklich eingestuft, da sie wie Hormone wirken können und schnell vom Körper absorbiert werden. Futurederm sagt zudem, dass mineralische Filter chemischen überlegen seien, da sie länger schützen (photostabiler), weniger freie Radikale erzeugen (geringere Photoreaktivität) und weniger in die Haut eindringen.

Auch wenn mineralische Lichtschutzfilter in ihrer Wirkweise chemischen überlegen sind und in ihrer Anwendung als unbedenklicher eingestuft werden, verwenden viele Anwender sie nur ungern, da sie einen weißen Film auf der Haut hinterlassen, schlechter einziehen, und fettig wirken. Deshalb setzen Kosmetikfirmen ebenfalls lieber auf chemische Substanzen, obwohl sich der weiße Film-Effekt ganz einfach durch eine leichte Tönung des Produkts neutralisieren lässt. Nur gegen das schwerere, fettige Hautgefühl lässt sich bisher noch nicht viel machen, so dass selbst Sonnenschutz mit Matt-Effekt meist noch einen leichten Glanz hinterlässt. Gerade bei Haut, die zu Glanz neigt, kann das sehr unangenehm werden und auch die Haltbarkeit des Make-ups negativ beeinflussen.

Fuerteventura1// Fuerteventura //

Auf welche Produkte ich für’s Sonnenbaden und für den täglichen Einsatz setze

Und jetzt? Was ist die Lösung des Sonnenschutz-Dilemmas? Das Thema Sonnenschutz sollte wirklich einfacher sein! Ist es aber leider nicht. Ich versuche es dennoch locker zu sehen: Mit hohem bis mittleren SPF in fast all meinen Produkten kann ich mich zwar nicht perfekt und gleichmäßig gegen alle UVA- und UVB-Schäden schützen, aber besser als gar nichts zu tun oder sich verrückt zu machen. Ich liege außerdem eh seltenst in der Mittagssonne und in Deutschland scheint auch nicht allzu oft die Sonne. Im Urlaub sitze ich zudem aus Solidarität meist im Schatten, da mein Mann Hauttyp I ist und sehr schnell Sonnenbrand bekommt.

Für’s Sonnenbaden setze ich weiterhin auf sehr hohen, möglichst mineralischen Sonnenschutz (da ich mir nicht sicher sein kann, dass ich den angegebenen SPF auch wirklich erreiche) ohne darüber Make-up, Puder, oder BB Creams zu tragen, ganz gleich, ob ich damit weiß oder dezent-speckig wirke. Mein liebstes Produkt ist hier übrigens Eucerins getönte Sonnencreme mit SPF 50 für trockene Haut (gibt es auch für mit Matt-Effekt) welches für ein mineralisches Produkt relativ leicht ist und keinen weißen Schimmer hinterlässt.

Beim täglichen Sonnenschutz habe ich gelernt, dass ich mich auf die SPFs in meinem Make-ups und Primern nicht verlassen kann, mindestens 20 – 40% vom angegebenen SPF abziehen muss, und unter Make-up lieber weiter kombinierte Lichtschutzfilter verwende, da sie zum einen weniger schädlich sind als rein chemische Lichtschutzfilter und zum anderen besser unter Make-up funktionieren. Somit kann ich bei meinem Mac Prep & Prime SPF 50 bleiben, muss nur daran denken, dass ich in Wirklichkeit nur SPF 20-30 trage.

Damit euch die Wahl zwischen den Produkten einfacher fällt, habe ich hier alle, die ich recherchiert habe und die in Deutschland gut erhältlich sind, aufgelistet. Dabei linke ich immer zu den Bewertungsportalen und nicht wie üblich in Shops, weil es sich hier auch nicht um meine Meinung handelt, sondern um Rechercheergebnisse.

Beach-close-to-Hyannis-Port-MA

// Strand bei Hyannis Port, Massachusetts //

Primer, Moisturizer und BB Creams mit ausreichend UVA- und UVB-Strahlenschutz:

  1. Clarins SPF 40 Plus Day Screen High (mineralischer Schutz, gute Bewertung bei Futurederm und Paula’s Choice)
  2. Hourglass Mineral Veil Primer SPF 15 (mineralischer Schutz)
  3. La Roche Posay Anthelios 50 Daily Anti-Aging Primer with Sunscreen (chemischer Schutz)
  4. La Roche Posay Anthelios XL Fluid Extreme SPF 50 (mineralischer Schutz)
  5. Too Faced Tinted Beauty Balm SPF 20 (mineralischer Schutz)
  6. City Block Sheer Oil-Free Daily Face Protector Broad Spectrum 25 SPF (mineralischer Schutz)
  7. Mac Prep & Prime SPF 50 (kombinierter Schutz)

Primer und BB Creams mit zu wenig UVA- und UVB-Strahlenschutz:

  1. Nars Pro-Prime Multi-Protect Primer SPF 30 Sunscreen (chemischer Schutz)
  2. Smashbox Camera Ready BB Cream SPF 35 (chemischer Schutz mit ein klein wenig mineralischen Filtern)

Ich hoffe dieser Monster-Post hat euch gefallen und der ein oder andere hat ihn sogar bis zum Schluss gelesen. Mir hat die Recherche meinen trüben Samstag versüßt und ich habe einiges gelernt, was mir zuvor noch nicht bekannt war, oder was ich nur vermutet habe, bisher aber noch nicht belegen konnte.

// Translation //

Have you ever tried to apply a teaspoon of foundation? According to German dermatologists, that’s actually how much you need to apply to get the SPF on the label. Americans defer from this advice and say that a third of a teaspoon will be sufficient. Clever kids will say that they already got SPF 50 from their primer, SPF 20 from their foundation and SPF 15 from their setting powder and that their faces should be well protected. Well, not really: SPFs aren’t additive, which means that you only get the SPF from the product with the highest SPF on the label, if you’d use a teaspoon of the product!

The real live SPF from moisturizers, primers and foundations with SPF

Because I’m rather using a fourth of a teaspoon of my primer with SPF 50 and a sixth of a teaspoon of my foundation with SPF 20, I get from my routine described above SPF 10 to 15 according to German advice and SPF 30 according to American advice. That should be enough for a German summer, but sunbathing for hours is completely out of question with this routine!

Tips how to apply make-up over an SPFed face

FuturedermWhether you’re using a chemical, or a mineral sunscreen makes a huge difference. Layering the products can lead to uneven protection when using a mineral sunscreen. According to , you should rather mix the sunscreen and the foundation (I guess foundationistas are already cringing here). Also it’s better if both products have the same amount of SPF, so you can be sure to get the SPF on the label. If you’re using a chemical sunscreen, or a combination product like my Mac Prep & Prime SPF 50, you can keep on layering your products without having to worry. Wohoo! And I hope the cringing stopped…

The difference between chemical and mineral sunscreens

Something that I noticed while doing my research on the web is that my go-to portals judge the SPF of moisturizers, primers and make-ups with SPF very differently. The eco portals warn about using chemical filters, because the skin can absorb them quickly and they can act like hormones. Futurederm adds that chemical sunscreens are inferior to mineral ones, because they are less stable when exposed to sunlight, they produce less free radical and the skin doesn’t absorb them. Less ecological pronounced portals focus on the benefits of chemical sunscreens: They’re readily absorbed, don’t leave a sheen as much as mineral based products, and very important for many users, they don’t leave a white cast.

Even though mineral based products are better protectants against the sun and are less hazardous, most users prefer chemical sunscreens because they loathe the white cast and the greasy finish. That’s also why lots of cosmetic companies still use chemical filters in their products, although the white cast can easily be managed by mixing a tint into the product. The greasy finish is a different beast, and so there’s still no mineral based sunscreens that manages a truly matt finish. Even products advertised as matt tend to leave at least a sheen that could be described as dewy. Especially with combination and oily skin this can be unpleasant.

Here are the products that I use for sunbathing and for daily protection

Ok, we learned a lot. But what’s the solution to this dilemma? Protecting your skin from the harmful effects oft he sun should be easy, but sadly it isn’t. Well, I try not to worry too much: The daily routine products that I use all feature a high to medium SPF, I rarely sit in the sun (the fact there’s not that much sun in Germany comes in handy), and when being on vacation I sit under a parasol out of solidarity with my husband who is skin type I (actually he would be 0 if there was a zero…).

For sunbathing I’ll try to use mineral sunscreens and heroically wear the white sheen, for my face I’ll continue to use a product that I bought in Saint Tropez: Eucerin tinted sun cream with SPF 50. It is mineral based and features a light tint, so that while I look a bit too dewy, my skin features a natural color rather than looking like a ghost. There’s also a version of this product with mattifying ingredients, but as I heard it still leaves a slight sheen.

For daily protection that works well under make-up I learned that I shouldn’t rely on the SPF on the label, but should reduce the SPF by 20 to 40%, and that I should be using combined products, as they’re less hazardous than pure chemical sunscreens, but work well when layering your products and make-up. Luckily, this means that I can stick with my Mac Prep & Prime SPF 50, but I should remember than in fact, I’m only wearing SPF 20-30.

For making my dear reader’s life easier, I listed all the products that I came across during my research. Please note that in this post I’m always linking tot he various portals where I got the information about this product from, rather than linking to an online shop, like I usually do.

Primers, moisturizers and BB Creams with sufficient UVA and UVB ray protection:

  1. Clarins SPF 40 Plus Day Screen High (mineral)
  2.  Hourglass Mineral Veil Primer SPF 15 (mineral)
  3. La Roche Posay Anthelios 50 Daily Anti-Aging Primer with Sunscreen (chemical)
  4. La Roche Posay Anthelios XL Fluid Extreme SPF 50 (mineral)
  5. Too Faced Tinted Beauty Balm SPF 20 (mineral)
  6. City Block Sheer Oil-Free Daily Face Protector Broad Spectrum 25 SPF (mineral)
  7. Mac Prep & Prime SPF 50 (combined)

Primers, moisturizers and BB Creams without sufficient UVA and UVB ray protection:

  1. Nars Pro-Prime Multi-Protect Primer SPF 30 Sunscreen (chemical)
  2. Smashbox Camera Ready BB Cream SPF 35 (chemical with a tiny bit of mineral)

I hope you like this monster post and that some readers even read all of it. I learned so much while writing this post – it’s incredible what blogging can do for you. I also managed to answer some question that were lingering for years, like the „Are sunscreens additive?“ one.

 

 

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