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Le Look: Get the Chop!

Burberry-Grossbritannien

Burberry-Grossbritannien //Das Bild wurde mir von Beautypress.de zur Verfügung gestellt//

Die US-Model- und Fashionelite entdeckt gerade, dass man mit weniger Haar auch gut aussehen kann. Von Radikalschnitten ist die Rede, und davon, dass die Models plötzlich viel gerader gehen, eleganter aussehen, und die Schulterstruktur eine völlig neue Bedeutung erlangt.

Dieser neu Hairstyle ist nicht zu verwechseln mit einem Long Bob, da er keine klare Kontur aufweist, sondern eher so wirkt als sei er zufällig von einem betrunkenen Edward mit den Scherenhänden geschnitten worden. The Chop erinnert mich stark an Alexa Chungs und Freja Behas Haare, als wäre dieser neue Hairstyle eine Hyperbel ihres Stylings.

Jedenfalls trägt Karlie Kloss nun einen zackig geschnittenen, leicht strukturierten Chop mit Pony. Murielle Beal, Arizona Muse, und ITGs Emily Weiss tragen die wellige, gleichlange Variante des Chops.

 

Am besten können Frauen mit mitteldicken, leicht welligen Haaren diesen Style tragen, da man hier am wenigsten nachhelfen muss, um die richtige Textur zu erhalten. Glatthaarige können mit einem Welleneisen nachhelfen, wie dem Triple Barrel von Babyliss, das eigentlich Beach Waves zaubert oder mit klassischen Lockenstäben, wobei man hier die Spitzen nicht mit eindrehen sollte. Bei feinem Haar hilft zusätzlich Volumenpuder, wie Osis Dust-it Powder, oder das etwas teurere La Biosthetique Volumenpuder.

Bei dickem oder krausen Haar hilft Paul Mitchells Extra Skinny Serum oder der günstigere Haarbändiger von John Frieda, um die Haare zu glätten, damit man nicht wie eine geplatzte Matratze aussieht. Mit der verlorenen Länge, verliert man ebenfalls Schwere und das muss bei Kraushaarigen nicht immer gut aussehen.

Falls man irgendwann genug vom Rockerrebellen-Image des Chops hat, kann man einfach zum Lockenstab greifen und die gesamten Haare Wellen. Das lässt die ungeraden Enden verschwinden und gibt einen femininen zarten Look.

Bei Trennungen und anderen desaströsen Ereignissen greifen wir Frauen angeblich oft zur Schere, da Haare einen Teil unserer Psyche und unseres Selbstwertgefühlt repräsentieren – ob die neue Liebe zum Chop etwa als ein Ausdruck der amerikanischen Emanzipation vom ewig jungen Frauenbild  gedeutet werden kann?

 

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