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Le Tip: Hand- und Nagelpflege von Clarins, L’Occitane, Weleda, Orly und Body Shop

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Meinen Büroschreibtisch ziert seit heute morgen eine gras-grüne Metalltube mit der Aufschrift Hautcreme/ Skin Food der Firma Weleda. Daneben wirkt meine weiße Clarins-Handcreme ganz schön blass, im wörtlichen und übertragenen Sinn. Seit einiger Zeit leide ich unter sehr schlechter Nagelhaut. Sie ist ständig spröde, reißt ein, entzündet sich, und verhindert ein gesundes Nagelwachstum. Mangelerscheinungen und sonstige Krankheiten wurden bereits ausgeschlossen – ich solle meine Hände einfach mehr pflegen. Ha! Als ob ich dies nicht bereits täte. Doch trotz allabendlichen Mandelölbehandlung mit dem Nagelhautpflegestift vom Body Shop (der mir etwas mehr hilft als das Nagelöl von Orly) sowie 20 Prozentigem Karite-Butter-Anteil in meiner Honey-Handcreme von L’Occitane plus Tagespflege mit der leichteren Crème de Jeunesse de Mains von Clarins, blieben meine Nagelhäute unansehnlich.

Keine Pflege, die mir in die Hände gekommen ist, konnte mein Problem lösen. Bis mein grüner Engel aus dem DM-Markt-Regal auf den staubigen Boden herab fiel und ich mich an die lobenden Worte einiger Star-Visagisten erinnerte. Die Creme ist wesentlich reichhaltiger als meine anderen Handcremes und zieht daher auch nicht rückstandslos ein. Doch gerade jetzt im Winter empfinde ich dies eher als Vorteil, da sie meine Hände in einen angenehmen Creme-Kokoon hüllt. Die Heilpflanzenauszüge aus Ringelblume und Kamille sind für mich bei dieser Creme entscheidend: Sie lassen meine Nagelhautentzündungen schnell verheilen und beugen weiteren Entzündungen vor. Die enthaltenen Öle aus Sonnenblume und Mandel pflegen meine trockene Nagelhaut zudem wieder geschmeidig. Mit entzündungshemmenden Zusätzen können meine anderen Cremes und Öle schließlich nicht aufwarten.

Ob eure Nagelhaut gut mit Feuchtigkeit und Fetten versorgt ist erkennt ihr an der Transparenz eurer Nagelhaut – je durchscheinender sie wirkt, desto gesünder ist sie.

Alle getesten Handcremes im Überblick:

  1. Für eine leichte Pflege, die schnell einzieht, kann ich euch Clarins Creme Jeunesse des Mains empfehlen, die bei 19,50EUR liegt
  2. Für eine reichhaltigere Pflege, die einen zarten Creme-Rückstand hinterlässt, empfehle ich die Karité-Handcremes von L’Occitane ab 7EUR
  3. Für extra reichhaltige Pflege und entzündlicher Nagelhaut lege ich euch die Weleda Skin Food Creme an’s Herz, welche mit 7,95EUR nicht zu teuer ist

Alle getesteten Nagelhautpflege-Produkte im Überblick:

  1. Orly Nagelöl verströmt einen starken Ananasduft, pflegt nur leicht, zieht dafür aber schnell ein und liegt bei 12EUR
  2. The Body Shop Mandelölpflegestift duftet nach mildem Mandelöl, pflegt etwas intensiver und liegt bei 10EUR
  3. Bei Entzündungen der Nagelhaut hilft nur spezielle Pflege, wie Weledas Skin Food Creme oder Bepanthen als nicht-naturkosmetik-Variante
Prada-Italien
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La Touche: Sind wir wirklich wagemutig?

Prada-Italien//Das Bild wurde mir von Beautypress.de zur Verfügung gestellt//

Kleidung ist anerkanntermaßen Ausdruck unserer Persönlichkeit. Accessoires, Haar-Styling und Make-up ergänzen den gewählten Look und tragen zu einem stimmigen Bild bei. Bei all der Street Style-Fotografie, die uns die Fashion Weeks bescherten, fiel auf, dass der provokative Farb – Stil- und Mustermix schon längst ein elementarer Bestandteil der heutigen Selbstdarstellung ist.

Im normalen Leben ist derzeit wieder der winterlich-legere, leicht provozierende, androgyne Grunge Look angesagt sowie ein rockiger Chic mit viel Leder und Reminiszenzen an vergangene Jahrzehnte. Doch welche Trends spiegeln sich in subtileren Stilmitteln wider? Das Parfüm ebenfalls ein Ausdruck der Persönlichkeit ist wird niemand bestreiten, nur ist jener nicht visuell erfass- und transportierbar, sondern erst bei echten Begegnungen sinnlich erfahrbar.

Heute beschäftigt mich eine der Fragen, die zuerst oberflächlich erscheinen, die in Wirklichkeit aber so viel mehr über Schönheitsprodukte und ihre Träger aussagt, als man zuerst denken mag. Victoria von Boisdejasmin.com fragt ihre Leser heute, welches Parfüm sie zu einer wichtigen romantischen Verabredung auflegen würden. Da die Kleidung und das restliche Styling bei einem entsprechenden Verlauf des Dates womöglich abgelegt werden, sagt die Parfümwahl sehr viel über die Trägerin aus: Möchte sie gefallen, spielt sie mit Klischees, oder möchte sie wie in der jetzigen Mode mit außergewöhnlichen Mixen auftrumpfen und provozieren?

Die Leserschaft des Blogs antwortet recht einheitlich und nennt fast einstimmig romantisch-florale Parfüms von leicht bis mittel-schwer, die sich alle im Luxuspreissegment bewegen. In den 60 Kommentaren wird zwar ordentlich mit Nischenmarken angegeben, jedoch verwendet keine der genannten Kompositionen Parfümbausteine, die gefährlich werden könnten und unerwünschte Assoziationen wecken. Außergewöhnliche, provokante, androgyne Parfüms, die mit Lavendel, Bergamotte, Minze, und metallischen Noten arbeiten oder schwere, die Begierde weckenden orientalische Düfte oder jene mit fettig-wirkenden animalischen Aldehyden werden nicht genannt. Heißt das nun, dass man mit Unisex-Düften, orientalischen oder fettigen Aldehyd-Parfüms das männliche Geschlecht weniger gut bezierzen kann? Und was sagt dies über Frauen aus?

Die Verleihungen der nationalen und internationalen Duftpreise bestätigen die Ergebnisse der Blog-Beobachtung. Immer wieder gewinnen Parfüms bei denen floral- feminine Duftnoten dominieren die Publikumspreise. So gewannen 2012 beispielsweise die floral-fruchtigen Parfüms Eve von Jil Sanders und Bruno Bananis Made for Women in Deutschland und das romantisch-floral-fruchtige Victoria’s Secret Bombshell in Amerika. Im Prestigebereich zeichneten die Experten dieses Jahr die luxuriös-floralen Parfüms von Bottega Venetas, das die floralen Noten von Veilchen mit hauchzarten Ledernuancen verfeinert, Elie Saabs Le Parfum, ein mittel-schwereres florales Parfüm sowie Guccis Guilty, welches ebenfalls etwas schwerer ist, als Gewinner aus.

Obwohl wir in der Mode auf Androgynität und Rebellion setzen, bevorzugen wir zarte, romantische, dem Klischee entsprechende Düfte – Weder zu sexy, noch zu androgyn, sondern, wie die Amerikaner es nennen Sexy Clean. Ob dies nun selbst auferlegt es und es einer echten Tugendhaftigkeit bei all dem Gerede und zur Schaustellung von Intimitäten zollt, oder ob es ein Ausdruck von authentischer Angepasstheit, die normalerweise unter Pradas Mustermix-Anzügen verborgen bleibt, ist kann ich nicht beantworten. Was mich an dieser Stelle wirklich interessieren würde ist, welches Date-Parfüm The Man Repeller trägt? Meines ist Tom Fords Violet Blonde, welches typisch romantisch-floral ist und mit pudrigen, Wildleder-Noten überzeugt und nicht etwa meine geliebten Hermes-Unisex-Parfüms.

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Le Look: Creme-Rouge für zart errötete Wangen im Michael Kors-Look

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Der Wanderlust-Look von Michael Kors, der von amerikanischen Beauty Bloggern auch gerne Ski Bunny Look genannt wird, hat sich zu meinem bevorzugten fünf Minuten Make-up gemausert. Nur leider ist klares rotes Creme-Rouge für den perfekten Michael Kors-Look schwer zu finden. Nicht einmal im Kaufhaus des Westens in Berlin, welches mit einer der größten Beauty-Flächen in Deutschland aufwartet, konnte ich rotes Creme-Rouge auftreiben.

Dabei erklärte erst kürzlich die französische Schauspielerin Roxane Mesquida, dass sie niemals bräunliche Rouge-Töne verwenden würde, da sie ihren Teint alt aussehen ließen und dem kann ich nur zustimmen. Zudem raten sämtliche Experten für den Glow-Teint davon ab, die Wangen abzupudern. Und so ist rotes Puderrouge ebenfalls keine Alternative. Ich vermute, dass entweder, klares Rot für die Wangen noch nicht im Massenmarkt angekommen ist, oder dass sich die Hersteller an diese schwierige Farbe nicht heran trauen. Selbst gedämpfte Alternativen zum klaren Rot fand ich nur bei zwei Herstellern: Bobbi Brown und Tom Ford.

Bobbi Browns Produkt nennt sich Pot Rouge in Raspberry und kommt in einem verschließbaren Töpfchen daher. Sie ist für Lippen und Wangen geeignet. Die Textur ist angenehm cremig, enthält für jemanden mit empfindlicher Haut eventuell zu viele pflegende Inhaltsstoffe. Die Farbe ist so transparent, dass man sie ohne Dosierungsschwierigkeiten auf die Wangen aufbringen kann. Das einzige, was mich hier stört ist, dass ich meinen Finger zum Auftragen auf die Lippen verwenden muss. Denn wenn ich unterwegs bin und meine Lippenfarbe auffrischen möchte, wo streiche ich die Farbe, die an meinen Fingern klebt, ab?

Tom Fords Produkt gibt es nur in einer Nuance, die dem Raspberry-Ton von Bobbi Brown sehr ähnlich ist, und wird zu einer klassischen Lippenstiftform verarbeitet, die jedoch eine abgerundete Spitze aufweist. So kann man das Produkt direkt auf die Lippen und Wangen aufbringen. Nur zum Ausblenden auf den Wangen benötigt man entweder saubere Finger oder einen Foundation-Pinsel. Dieses Produkt ist ebenfalls transparent, es wurden allerdings leichtere Öle eingesetzt.

Tom Ford Produkte werden in Deutschland nur im KaDeWe angeboten wohingegen Bobbi Brown-Counter in jeder größeren Stadt zu finden sind. Da mir die klassische Lippenstiftform des 2-1 Produkts besser gefiel, griff ich beherzt bei Tom Ford zu und kümmerte mich nicht um den 17EUR Preisaufschlag für das Designer-Produkt. Es ist ja schließlich auch bald Weihnachten.

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Le Tip: 5 koffeinfreie Wachmacher für müde Morgen

5-Wachmach-Tipps-für-MorgenmuffelDer Winter gehört nicht zu meinen favorisierten Jahreszeiten. Jedes Jahr auf’s neue fällt es mir schwer im Dunklen aufzustehen und am frühen morgen Durchzustarten. Da es vielen meiner Freundinnen so geht, habe ich hier meine erprobte Top 5 Wachmacherliste zusammengestellt, die garantiert koffeinfrei ist.

1. Duschen mit Caudalie Zeste de Vigne oder an ganz müden Morgen mit Body Shop Total Energy

Beide Duschgele sind wie (fast) immer in meinen Empfehlungen seifenfrei und trocknen somit die Haut weniger aus. Zeste de Vigne ist ein zitronig-frisches Duschgel, dass einen sanften Schaum bildet und die Sinne belebt. Total Energy arbeitet ebenfalls mit Zitrusakkorden, intensiviert diese jedoch mit Ingwer und Bergamotte, so dass die erfrischende Wirkung verstärkt wird. Zudem enthält es feine Peelingkörner, welche die Blutzirkulation anregen. Die Schaumbildung ist hier allerdings gering.

2. Shampoonieren mit La Bioesthetique Bain Vital

Der feine Schaum dieses Shampoos duftet ebenfalls nach Zitronenhain. Laut Hersteller duftet es nach Orangen und Pfirsichen, aber davon kommt glücklicherweise wenig bei mir an. Es trägt ein Eco Cert-Label, ist sulfat- und silkonfrei, und durch seine pflegenden Inhaltsstoffe ideal für die Winterzeit.

3. Pflegen mit Clinique All About Eyes Serum oder Kiehls Facial Fuel Eye De-Puffer

Durch den Einsatz vonKoffein und kühlenden Feuchtigkeitsspendern regen beide Augenprodukte das Abschwellen von Tränensäcken an und lassen die Augenpartie sofort wacher und strahlender aussehen, wobei Kiehls Produkt etwas stärker kühlt (es ist eigentlich für Männer gedacht), dafür Cliniques Produkt einen angenehmen Massageeffekt durch den integrierten Stahlroller mitbringt.

4. Parfümieren mit Jo Malone Ginger & Nutmeg und Orange Blossom

Diese zwei Düfte harmonieren wunderbar miteinander, beleben und heben die Stimmung. Zuerst sollte man Ginger & Nutmeg aufsprühen, um die Grundlage der Duftmischung zu bilden. Dieses Parfüm wirkt in den ersten fünf Minuten durch die Ingwer-Kopfnote stark belebend, es setzt sich jedoch nach circa 15 Minuten und bildet eine Unisex-Basis aus Sandelholz, Muskatnuss und einem Hauch Ingwer. Orange Blossom verleiht dem Unisex-Duft dank einer Kopfnote aus grünen Noten, Zitrus- und Clementinenduft Feminimität. Der Duft von Orangen wirkt zudem Stimmungsaufhellend.

5. Puls-Roller oder Aromaöle als letzter Strohalm

Sogenannte Puls-Roller und konzentrierte Aromaöle gehören zu den intensivsten Wachmachern in der Kosmetik. Während Puls-Roller direkt auf die Haut aufgetragen werden können, sollte man an konzentrierten Aroma-Ölen nur schnuppern, denn sie können durch die hohe Konzentration an ätherischen Ölen reizend wirken. Hier verwende ich ein Aromaöl vom Body Shop, welches man auch in Diffusern verwenden kann. Puls-Roller gibt es von Aesop, Body Shop und weiteren Herstellern, ich benutze sie nur nicht, da ich lieber Parfüm trage.

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Le Tip: 4 Make-ups für den A/W12 Look

Dior-New-Nude-Make-up-Review

Eine ganze Riege neuer Make-ups, die alle das gleiche Ziel verfolgen, ist diesen Herbst auf den Markt gekommen: Den perfektionierten, natürlichen Look. So  versprechen Armanis Maestro Foundation, Chanels Vitalumière, Yves Saint Laurents Le Teint Touche Éclat und Diors New Nude alle ähnliches, der Fokus liegt aber immer auf einem natürlichen Teint – nur jeder Anbieter interpretiert dies anders.

Die Neuerscheinungen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen. Bei der ersten liegt das Wiedererlangen des natürlichen, jugendlichen Strahlens der Haut im Fokus, bei der zweiten die Illusion eines ungeschminkten, aber perfekten Teints.

Natürliches, jugendliches Strahlen:

Armanis Maestro Foundation war mir zu feinflüssig und zu luminiszent, da ich eine leichte bis mittlere Deckkfraft benötige, um meine roten Adern zart überdecken zu können. Außerdem benötigt man hier ähnlich wie bei Armanis Lasting Silk Foundation einen Pinsel zum Auftragen, wozu mir gerade am morgen einfach die Zeit fehlt. Bei trockener Haut funktioniert das Make-up leider nur bedingt, da es wenig feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe enthält. Zudem basiert dieses Make-up auf sich unterschiedlich schnell verflüchtigen Silikonen und Alkohol, um den Verflüchtigungsprozess anzuheizen (Alkohol trocknet stark aus und daher ist dieses Make-up auch nur bedingt bei trockener oder sensibler Haut zu empfehlen).

Recht ähnlich arbeitet Yves Saint Laurent neue Kreation Le Teint Touche Éclat. Basierend auf dem ikonischen Le Touche Eclat, eine Mischung aus aufhellenden, reflektierenden Pigmenten und Abdeckstift, ist das oberste Ziel des Make-ups, die Haut zum Strahlen zu bringen. Makel müssen hier ebenfalls entweder hingenommen werden oder mit Concealer abgedeckt werden. Und auch hier kann das Make-up nur seine volle Strahl-Wirkung entfalten, wenn man nicht auf zusätzlichen Abpudern angewiesen ist. Zudem ist es frei von lichtundurchlässigen Puder-Pigmenten, die einen natürlichen wirkenden Glow vereiteln können Beide Make-ups funktionieren bestens bei Mischhaut, bei der nur wenige Makel zu überdecken sind. Hier sorgen sie für den Extra-Glow, ein natürliches Strahlen, das leicht mit einem inneren Strahlen zu verwechseln ist.

Natürliche, aber perfektionierte Haut:

Chanels Vitalumière passt besser zu meinen Bedürfnissen. Ausgestattet mit einer cremigen Textur, die sich leicht mit den Fingern auftragen lässt, kontrolliert sie meinen leichten Glanz auf der Nase und spendet Feuchtigkeit. Dieses Make-up perfektioniert die natürliche Ausstrahlung, wenn man die richtige Nuance findet – ich hatte mit den Farben ein klein wenig Schwierigkeiten, da ich weder zu rosa, noch zu gelblichen Untertönen tendiere. Wer diese jedoch aufweist, wird bei Chanel mit Sicherheit fündig.

Diors New Nude ist Chanels Vitalumière sehr ähnlich, lief bei meinem Rennen durch die für mich bessere Farbauswahl und die Verwendung von lichtdurchlässigen Puder-Pigmenten aber als erster durchs Ziel. Der Fokus liegt hier ebenfalls auf einem natürlichen, aber perfektionierten Nackte-Haut-Effekt. Ganz ähnlich wie Chanels Produkt lässt es sich durch die cremige Textur zeitsparend mit den Fingern auftragen, spendet ausreichend Feuchtigkeit, macht meine Haut aber nicht glänzend. Durch weniger Silikone, Alkohole und weniger Fokus auf Glow setzt sich dieses Make-up weniger in Regionen, die zu großen Poren neigen ab, noch betont es trockene Stellen. Mit der Farbe 02 gibt es hier auch eine Nuance, die weder gelbe, noch rosastichige Untertöne aufweist. Vitalumière und das neue Nude eignen sich ebenfalls für Mischaut, decken aber stärker und setzen weniger auf Glow, sondern auf eine natürliche, aber perfektionierte Haut. 

Mein Fazit:
Ich vermute, dass die luminiszenten Make-ups von YSL und Armani eher auf den Markt in Asien zugeschneidert sind, da dort potenzielle Kundinnen meist mit feuchtem Klima und daraus resultierender Mischhaut und schlechtem Durchhaltevermögen des Make-ups zu kämpfen haben. Außerdem macht dieses Make-up bei älterer Mischhaut durchaus Sinn, da sie oft einen Nachschub an Strahlkraft benötigt. Beide verwenden kein Puder, denn er scheint der Staatsfeind Nummer 1 in punkto Strahlkraft geworden zu sein, aber dazu in einem anderen Post mehr. Für trockene Haut ist das YSL-Produkt zu empfehlen.

Die natürlichen Make-ups von Chanel und Dior sind geographisch gesehen universell einsetzbar. Sie machen sich ebenfalls Silikone und somit auch Alkohole zu nutze, um für ein geschmeidiges Auftragen zu sorgen, verwenden diese Inhaltsstoffe jedoch in geringerer Konzentration und entsprechen damit normalen Make-up-Standards. Wer zu jungendlicher Problemhaut oder zu starkem Glanz neigt, empfehle ich, sich eher bei Long-Lasting-Foundations umzuschauen. Wer zu trockener Haut neigt, sollte eher zu Vitalumière greifen.

Armani-Lasting-Silk-Review
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Le Tip: Drei Jahre mit Armani Lasting Silk UV Make-up

Armani-Lasting-Silk-Review

Ich kaufte das Armani Lasting Silk UV vor etwa drei Jahren und musste erst vor Kurzem feststellen, dass meine geliebte Pumpflasche nun wirklich leer ist. Drei Jahre lang begleitete mich das Make-up durch Sommer und Winter, durch glänzende und trockene Zeiten – meine Erfahrungen mit Lasting Silk UV entsprechen wohl der einer Langzeitstudie. Das Make-up ist klassisch aufgebaut und enthält als Hauptbestandteile Wasser, verschiedene Silikone und Alkohol. Hervorzuheben ist hier der Verzicht auf chemische Sonnenschutzfilter, die irritierend wirken können, dennoch erreicht das Make-up einen SPF von 20.

Das Finish des flüssigen Make-ups ist pur aufgetragen semi-Matt und daher eignet es sich besonders für Looks, die nach einem Glow-Teint verlangen. Obwohl das Make-up leicht mattiert und so auch leichten Glanz unter Kontrolle halten kann, wirkt das Make-up nicht maskenhaft, was wohl an der leichten Deckkraft liegt. Diese lässt sich bis zu einer mittleren aufbauen. Rote Stellen werden jedoch durch das Make-up durchleuchten – Schließlich ist dieses Make-up die Longlasting-Variante des berühmten Luminous Silk Make-Ups. Um einen unperfekten Teint perfekt erscheinen zu lassen benötigt man zusätzlich einen Concealer.

Die Textur ist sehr feinflüssig, wodurch der Pumpspender zum nötigen Muss wird. Glücklicherweise lässt sich der Pumpspender abschrauben und so kann man das Make-up bis zum letzten Rest aufbrauchen. Meine Vermutung ist, dass sich Schwämmchen eher weniger zum Auftragen des Make-ups eignen, da sie sich leicht durch die feinflüssige Textur vollsaugen könnten. Auch Finger finde ich wenig geeignet für dieses Make-up, da es sich ohne vorher Primer zu verwenden nur unregelmäßig mit den Fingern auftragen ließ. Am besten gleitet das Make-up bei Mischhaut mit dem Pinsel auf die Haut (bei sehr gut eingecremter Haut kann mich mir durchaus vorstellen, dass sich das Make-up selbst mit den Fingern streifenfrei auftragen lässt). Ich habe hierfür einen Pinsel von Mac verwendet.

Tagsüber verwende ich nun meist Blemish-Balms, für größere Anlässe oder besonders gemeine Hautrötungen greife ich jedoch immer noch zu Make-up. Obwohl mir das Lasting Silk UV Make-up sehr gut gefiel, habe ich es nicht nachgekauft. Nach drei Jahren war es einfach an der Zeit für etwas Neues, in meinem Fall das Dior New Nude (ähnlicher Glow-Effekt, festere Textur). Dazu mehr am Sonntag

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La Touche: Ein Exkurs über Star-Parfüms mit Lady Gagas Fame

Lady-Gaga-Fame-Parfüm

//Alle Bilder stammen aus dem Presseportal Beautypress.de//

Die Marketingkampagne für Lady Gagas ersten Duft versprach viel und so erwartete ich ein außergewöhnliches, orientalisch angehauchtes, florales Parfüm, das mit Lady Gagas ständigen Provokationen standhalten kann. Im Vorfeld ließ sie beispielsweise verlauten, dass sie sich ein Parfüm wünsche, das die Duftnoten von menschlichem Blut und Samen wiedergibt.

Obwohl ich von Star-Parfüms meist Abstand nehme, meist sind mir die süßlichen, floralen, gerne auch mal fruchtigen Kompositionen zu wenig komplex, ergriff ich die Chance und wagte es bei einem Kurzbesuch in Köln die schwarze Duftexplosion aufzusprühen. Das Ergebnis: Eher ein laues Lüftchen statt einer Explosion. Von menschlichen Blut, was sich gut durch metallische Duftnoten hätte verkörpern lassen und Samen, welche sich durch mosige Noten hätten darstellen lassen, war nichts zu merken.Der kleine Hauch an orientalischen Noten verflog schnell und ließ dem Honig freien Lauf, so dass der Duft bei mir ein Bild von weißen Blüten getränkt in Honig hervor rief. Wie ich bereits in einem anderen Post schrieb, bin ich kein Freund von süßen oder fruchtigen Parfüms, was natürlich auch eine recht persönliche Meinung ist.

Ich machte mir einen kleinen Spaß daraus, die Gespräche der potenziellen Käufer anzuhören, die den Duft als sehr außergewöhnlich und perfekt für starke Frauen beschrieben. Selbst männliche Parfümerie-Besucher stürmten mit gezücktem Papierblatt auf Gagas Parfüm zu, um daran zu schnuppern. Eine sehr interessante Frage dominierte die meisten Gespräche und zwar jene: Hat sich jemand dank des schwarzen Parfüms schon seine weiße Kleidung ruiniert?

Aus diesem Star-Parfüm-Exkurs schließe ich drei Schlüsse:

  1. Die schwarze Farbe und der Trick mit der Oxidation interessiert mehr als der Duft selbst.
  2. Viele Frauen werden dieses Jahr Fame unter ihren Weihnachtsgeschenken finden.
  3. Marketing wirkt.

Mein persönliches Fazit:

Die Parfümflasche ist sehr schön anzusehen (sie erinnert mich an Muglers Alien).

Bild von beautypress.de

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Le Look: Künstliche Strahlkraft

Der-perfekte-Glow

Wie auch in der Mode ist die Beauty-Welt voller kleiner Micro-Trends. Aber ein Thema beherrscht die Diskussion im großen Stil: Der Glow! Damit ist das besondere Strahlen der Haut gemeint, das gewisse Etwas von jugendlicher, praller, leuchtender Haut.

Glow bekommt man in zwei Varianten, Moonlit und Bronze. Ein bronze-Typ ist Giselle Bündchen, während der typische Moonlit-Typ eher Emma Stone entspricht. Wichtig ist hier die Erkenntnis, dass Glow nicht immer gleich tiefer Bronze-Puder bedeutet, sondern auch Perlmutt-Highlighter, was besonders gut im Winter aussieht.

Manche nennen den Trend um den Moonlit-Glow den Rooney-Effekt, benannt nach Mara Rooney, die in der Hollywood-Version von Stieg Larrson brilliert, aber auch andere Neuentdeckungen, wie Kristen Stewart, Emma Stone, und Emma Roberts tragen zum Trend bei. Der Faktor Hautalterung durch Sonnenschäden tut hier sein übriges. Mir erscheint es nur logisch, dass man sich von tiefer Bräune abwendet.

Produkte für den Bronze-Glow: Sunbeam von Benefit oder Guerlain Bronzing Powder in Blonde oder Brunette (der Bronze-Puder schlechthin).

Produkte für den Moonlit-GlowHighbeam von Benefit (bei olivfarbener Haut besser Moonbeam) oder Flower Fantasy Pearlmatte von Mac Cosmetics (wird immer mal wieder neu aufgelegt).

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La Touche: Über Jahreszeitentypologien

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Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – wer hat nichts von der klassische Farbtypologie gehört? Grundsätzlich kann man sich natürlich so verändern, dass man der Typologie entspricht, die man selbst als am schönsten/passendsten empfindet. Häufig wird aber von typgerechter Farbwahl gesprochen, und man solle seine natürliche Schönheit unterstreichen. In einem Punkt stimme ich den Typgerecht-Predigern zu: Jemand der kalte Untertöne hat, sollte nicht versuchen sich warm zu schminken und zu färben und vice versa. Worin ich mit den Predigern breche, ist das man seinen Typ nicht wechseln kann oder sollte.

Leigh Lezark ist beispielsweise gar kein klassischer Wintertyp, denn sie hat von Natur aus aschig-blonde Haare. Ohne die künstliche Haarfarbe und Sunblocker, wird aus ihr ganz schnell der Sommertyp. Erstaunlicherweise war kein Bild von der blonden Leigh Lezark aufzutreiben. Bei Rooney Mara ist die Verwandlung sehr auffällig: Mit ihren Mittelbraunen Haaren und warmen blonden und goldenen Reflexen sah sie recht austauschbar aus. Heute verleiht ihr der Betty Page-Pony und die dunkle, satte Haarfarbe Edgyness.

Mehr Info zum Thema Jahreszeitentypen gibt es hier.