LOreal-EverPure-Shampoo-und-Spuelung
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Neue Pflege für meine Haare – ohne Sulfate, ohne Silikone

Seit ungefähr zwei Jahren verwende ich sulfatfreie Shampoos und versuche silikonfreie Spülungen und Masken zu verwenden. Am Anfang war mein neues Haargefühl sehr ungewohnt: Es sah nicht mehr glänzend aus und fühlte sich weniger geschmeidig an. Dafür juckte meine Kopfhaut nicht mehr und es war wesentlich fülliger.

Zum Glück hielt ich die negativen Auswirkungen dieser Anfangsphase aus und behielt mein neues Haarpflegekonzept bei. Nachdem sich die Silikonablagerungen gänzlich heraus gewaschen hatten,  war es den natürlichen Ölen in der Haarspülung endlich möglich in die Hornschicht der Haare einzudringen, sie zu pflegen, und meine Haare wieder geschmeidig zu machen. Außerdem sind sulfatfreie Shampoos so mild, dass sie meine Haare kaum austrocknen. Interessant ist außerdem, dass es ausreicht meine Haare  nur noch jeden zweiten Tag zu waschen – meine Kopfhaut scheint endlich im Gleichgewicht zu sein.

Alle hier vorgestellten Shampoos sind Sulfatfrei. Die dazu passenden Spülungen sind teilweise frei von Silikonen (in den Texten gekennzeichnet).

Tigis Catwalk-Serie

Da ich nicht immer 15 oder 20EUR für sulfat- und silikonfreie Haarpflegeprodukte ausgeben mag, habe ich einige Preislagen und Marken ausprobiert. Den Anfang machte Tigis neue Catwalk Serie mit Your Highness (für Volumen), Curlesque (für störrisches Haar) und Sleek Mystique (für glattes Haar). Alle drei Serien waren gut, in ihrer Pflegeleistung aber nicht herausragend, was wahrscheinlich daran lag, dass die Sulfate durch PEGs ausgetauscht wurden (dazu mehr untenstehend) und die Spülungen einen geringen Anteil an Silikon beinhalteten. Your Highness ist aber immer noch mein Geheimrezept für Looks, die nach langanhaltenden Volumen verlangen.

Bio-Pflege: Alverde vs. La Biosthétique

Danach folgte ein kurzer Ausflug zu Alverde, der jedoch jäh durch La Biosthétique beendet wurde. Die Alverde-Produkte sind zwar allesamt Bio-zertifiziert und pflegen sehr, aber leider ließen sich meine Haare nicht mehr stylen, denn entweder waren sie durch zu viel Haarspülung zu schwer, oder bei zu wenig Haarspülung schlecht frisierbar. Die La Biosthétique-Serie ist ebenfalls Bio-zertifiziert kostet allerdings etwa das 15-fache. Mit dieser Serie waren meine Haare fast pefekt: Leicht frisierbar, nicht zu schwer, schön glänzend und geschmeidig.

Sexy Healthy Hair-Serie

Auf Beautybay.com entdeckte ich Sexy Hair und probierte die Serie Healthy Sexy Hair mit Soja aus. Hier liegt nicht nur der Preis in der Mitte, sondern auch die Pflegeleistung. Beides kommt nicht an La Biosthétique heran, war aber auch mit circa 15EUR pro Flasche nicht ansatzweise so günstig wie Alverde. Der Soja-Duft ging mir leider schnell gegen den Strich, so dass ich die Produkte nicht einmal aufbrauchte. Die Spülung enthält außerdem einen mäßigen Anteil an Silikonen.

L’Oreal EverPure

Als ich mir vor Kurzem einen neuen Lippenstift in der Drogerie kaufte, erwarb ich ebenfalls Shampoo und Spülung aus der L’Oreal EverPure-Serie. In den USA gibt es aus der Ever-Serie einige Untermarken, wie zum Beispiel EverSleek und EverCare, zu uns schaffte es bisher jedoch nur die EverPure-Serie. Bei einem Preis von knappen 6EUR und der Tatsache, dass die Serie aus dem Hause L’Oreal stammt, war ich recht skeptisch.

Es handelt sich bei diesem Shampoo zwar um ein sulfatfreies, jedoch wurden die Sulfate ähnlich wie bei Tigi mit PEGs ausgetauscht. Ich weiß noch nicht recht, was ich davon halten soll, denn normalerweise werden PEGs als weniger gut angesehen, da sie die Haut durchlässig für Schad- und Giftstoffe machen können und im Gegensatz zur Körperhaut, ist die Kopfhaut schon von Natur aus viel durchlässiger.

Auf der anderen Seite, ist das Shampoo und die Pflegespülung reichhaltig genug um richtig zu pflegen, beide Produkte machen mein Haar aber nicht zu schwer. Sie duften nach Minze und Rosmarin, was besonders im Sommer sehr erfrischend und angenehm war. Meine Kopfhaut und meine Haare fühlen sich auch nach über zwei Monaten Anwendungszeit noch wohl. Die Feuchtigkeitspflegespülung ist frei von Silikonen, derzeit enthalten die anderen Spülungen der EverPure-Serie jedoch geringe Anteile an Silikonen.

Empfehlungen

Den Titel uneingeschränkt empfehlenswert verdient wohl nur die La Biosthétique-Serie. Wer weniger ausgeben möchte, ist mit einer guten Pflegeleistung bei L’Oreals EverPure-Serie gut aufgehoben. Gerade weil die Hauptinhaltsstoffe der Tigi-Serie mit der L’Oreal-Serie übereinstimmen, kann ich sie bei einem dreimal so hohem Preis nicht empfehlen. Alverde ist wegen der schlechten Frisierbarkeit bei meinen langen Haaren durchgefallen, ich vermute jedoch, dass diese Serie bei kurzen Haaren gut funktionieren könnte. Da Sexy Hair schwer in Deutschland zu bekommen ist, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ich Healthy Sexy Hair Organics testen kann, um dem mir unangenehmen Milch-Geruch der anderen Serie zu entkommen.

Meine-liebsten-Parfüms
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La Touche: Was für mich ein gutes Parfüm ist

Meine-liebsten-ParfümsImmer wieder werde ich von Duftwolken erschlagen. Zuletzt geschehen bei edler französischer Küche. Die fruchtig-florale Note des Parfüms verteilte sich dank überwältigender Sillage (ein Parfüm mit guter Sillage hinterlässt eine Art Duft-Schleier) schnell im Raum und statt der Ziegenkäse-Mango-Chutney-Komposition schmeckte ich nur noch das fruchtige Escada Ibiza Nights. Was ich im öffentlichen Nahverkehr noch gerade so ertragen kann, erwies sich im Restaurant als wahrer Übergriff auf meine Geruchs- und Geschmacksnerven.

Häufig entscheidet die Haupt-Duftnote, also fruchtig, floral, orientalisch, aquatisch oder aromatisch, darüber, ob man einem Parfüm zugetan ist oder nicht. Nach meinem Restaurant-Erlebnis begann ich auch der Sillage des Parfüms Beachtung zu schenken, ebenso der Angemessenheit in der jeweiligen Situation. Außerdem ist es mir sehr wichtig, dass sie einen eigenen Charakter haben und nicht beliebig wirken. Jede Duftgruppe birgt für mich seine eigenen Herausforderungen: Florale Düfte sind mir oft zu ätherisch, zu sehr “mein Kopf steckt in den Wolken”, statt eine gewisse Standfestigkeit und Erdverbundenheit auszudrücken. Orientalische Düfte sind mir teilweise zu grob und zu aufdringlich, ihnen fehlt die Leichtigkeit, das Mädchenhafte. Fruchtige Düfte sind mir meist viel zu süß und zu jung, es sei denn es handelt sich um Mandarinen- und Zitrusnoten, wobei ich diese Noten eher in die Kategorie Aromatisch einordnen würde. Düfte, die vorwiegend auf aquatischen Noten basieren, sind mir oft zu beliebig und charakterlos. Ihr seht – ich bin nicht einfach zufrieden zu stellen…

Um Fehlkäufen vorzubeugen, setze ich bei aromatischen Düften meist auf französische Parfümhersteller und bestimmte Serien, wie Guerlains Aqua Allegoria, die übrigens auch eine online Parfümberatung anbieten, und Hermes Unisex-Serie, da ihre Düfte oft einen sehr speziellen aromatischen, leicht herben Charakter haben. Florale Düfte mit der gewissen Erdverbundenheit finde ich oft bei Jo Malone, die ihren floralen Kompositionen herbe Kräuter hinzufügt, um ihnen nicht nur Schärfe und Frische zu verleihen, sondern auch dem floralen Charakter einen festen Halt zu geben. Bei Chanel bin  ich etwas vorsichtiger, denn meist gefallen mir nur die floral-grünen Kompositionen, da sie frischer und weniger beliebig sind.

Mein Tipp für Duft der unverwechselbar, aber bezahlbar ist: Nicht bei den Neuheiten allgegenwärtiger Marken stöbern, sondern bei älteren Parfüms, die bereits vor ein paar Jahren auf den Markt gekommen sind. Wenn sich ein Duft selbst noch nach 10 bis 20 Jahren auf dem hart umkämpften Parfüm-Markt halten konnte, wird er mit Sicherheit wohl komponiert sein. Und es wird wahrscheinlich kein Hype um den bereits vor Jahren lancierten Duft entstehen, der dazu führen könnte ihn zu häufig anzutreffen. Gute Anhaltspunkte und Reviews zu einzelnen Parfüms findet man bei Boisdejasmin.com und Fragrantica.com.

Auf dem Foto sind abgebildet (von links nach rechts): Tom Ford Violet Blond (sinnlich floral mit leicht ledrigen Holzakkord), Aqua Allegoria Herba Fresca von Guerlain (aromatisch mit Minze), Hermés Eau Claire de Merveilleis (aquatisch mit mosig-feuchten, aber sonnendurchtränkten Akzenten), Eau de Pamplemousse Rose von Hermes (aromatisch-sinnlich mit zitronigen Akkorden und Rose), Annick Goutal Nuit Etoile (aromotisch-würzig mit Pinien und Zitronen), Un Jardin Après la Mousson von Hermes (floral-sinnlich mit würzig-aromatischen Elementen und einem Hauch fruchtiger Melone), Chanel Cristalle au Verte (floral-grün) und Chanel Poudre (ebenfalls floral-grün).

Caudalie-Reiseset
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Le Spa: Siebenmal Caudalie im Schnelltest

Caudalie-Reiseset

Wenn ich auf Reisen gehe, verwende ich oft Reisesets. Nicht nur, dass ich eine neue Marke oder Produktpalette ausprobieren kann, sondern ich kann auch etwas Luxus in die meist etwas – aus kosmetischer Sicht gesehen – kargen Hotelzimmer bringen. Als es für eine ganze Woche nach Berlin zur re:publica 2012 ging, kaufte ich das Caudalie Reiseset (wie im Foto), die Enzympeeling Maske  zum Entspannen, und das Fluid für perfekte Haut mit LSF 15.

Das Reiset begeisterte mich sofort: Das Duschgel schäumt zart und ist seifenfrei (frei von Laureth Sulfaten), das Shampoo reinigt sehr sanft und ist ebenfalls frei von Sulfaten, die Körpercreme ist reich, nahrhaft und zieht doch gut ein, die Sorbet-Creme für mein Gesicht erfrischte und bildete eine gute Grundlage für das perfektionierende Fluid. Mein absolutes Lieblingsprodukt ist das Reinigungswasser. Es punktet mit pflegenden Inhaltsstoffen, reinigt die Haut ohne Rötungen oder Make-up-Reste zu hinterlassen und ist sehr schnell und effektiv anzuwenden. Außerdem duftete alles sehr fein nach dem Caudalie-typischen zitronigen Weinrebenduft, der mich schnell in gute Laune versetzt und ausgezeichnet zum Sommer passt.

Für meine im Mai aus dem Gleichgewicht geratene Haut war die Pflege ausreichend, ohne Jahreszeitenwechsel bedingte Rötungen und Pickelchen, wäre sie jedoch nicht feuchtigkeitsspendend genug gewesen. Besonders das perfektionierende Fluid, das ich im Sommer aufbrachte, erstaunte mich, da es zwar eine tolle Make-up-Grundlage bildete, von seinen Pflegeeigenschaften her jedoch enttäuschte, da es schlichtweg keine Feuchtigkeit spendete. Nach einem prüfendem Blick auf die Inhaltsstoffe war schnell klar, warum, denn es enthält zu meiner Überraschung sehr viele Silikonöle. Meiner Erfahrung nach fühlt sich die Haut mit silikonhaltigen Cremes geschmeidig an, unter der Oberfläche leidet sie indes an Feuchtigkeitsmangel.

Die Maske kann ich im Gegensatz zum perfektionierenden Fluid sehr empfehlen. Sie pflegt, macht meine Haut geschmeidig, und tut das, was sie soll – sie zum Strahlen bringen! Zusätzliche Peeling-Maßnahmen oder andere Creme-Masken waren nicht nötig. Besonders schön fand ich hierbei die Textur: Relativ fest durch das verwendete Kaolin zur Tiefenreinigung der Haut, aber geschmeidig, gar cremig, durch die natürlichen Öle und Feuchtigkeitsbinder, die der Maske zugesetzt wurden.

Ein sehr guter Indikator für das Gesamturteil ist bei mir die Wahrscheinlichkeit die Produkte nachzukaufen. Beim Reinigungswasser und Duschgel habe ich dies schon getan, die Sorbet-Creme und die Peelingmaske könnten im nächsten Sommer wieder eine Option sein, und beim perfektionierenden Fluid bin ich mir sicher, dass ich es nicht wieder kaufen würde, da es meiner Ansicht nach mit seiner eher schlechten Pflegeleistung und einem Preis von 37,90EUR überbewertet ist.

Ach ja, und das habe ich bei der re:publica gemacht : ) Mehr zu Lesen zu diesem Projekt gibt es im Blog von precious.

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Le Tip: Frisuren, die nicht nur während des Oktoberfests gut aussehen

//Alle Bilder stammen aus dem Presseportal Beautypress.de//

Flechtkunstwerke zieren nicht nur das Haupthaar von Blake Lively oder Diane Kruger, sondern sind für uns alle ein großes Thema. Den französischen Zopf kann ich mittlerweile sehr gut, aber beim Fischgrätzopf den Lively oft trägt, verdrahten sich nicht nur meine Finger.

Besonders schön finde ich Hochsteckfrisuren, die Zöpfe integrieren, besonders für größere Anlässe an denen man nicht allzu gestylt aussehen möchte. Hier sind ein paar Inspirationen für neue Kunstwerke und eine Step-by-Step-Anleitung für den ersten Look als Slideshow.

Für alle, die wie ich selbst nicht sehr fingerfertig sind, können die Looks ab 35EUR von Jasmin Kohlmayer in ihren Salon in München (Schießstättstraße 18) nachgeflochten werden.

 

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Asos-Shopping-Jemma-Kidd-Anatomicals
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Le Tip: Asos Beauty Shopping: Jemma Kidd und Anatomicals

Bei einem Spontan-Einkauf auf Asos.com, erwarb ich nicht nur ein sommerliches Kleid, sondern auch Anatomicals Duschgele, eine Schlafmaske und Jemma Kidd Beauty-Artikel.

Asos-Shopping-Jemma-Kidd-Anatomicals

Anatomicals-Duschgele hatte ich schon länger im Blick, da sie nicht nur zu 100% seifenfrei sind, sondern sich auch gut im Badezimmer machen. Vom Design und der Verarbeitung der Flaschen bin ich tatsächlich beeindruckt, aber der Aromatherapie-Effekt der Duschgele ist gleich null. Das Cypress and Thyme-Duschgel roch beispielsweise nur ganz hauchzart nach Thymian und die Zypressen-Note ist gänzlich nicht wahrzunehmen. Sehr ähnlich duftete auch das unisex Duschgel Shower to the People. Die Schlafmaske aus Seide sitzt sehr gut und ist auch schön dunkel. Obwohl meine bessere Hälfte sie leicht lächerlich findet, wollte er sie nur zu gern für einen längeren Flug ausleihen.

Schimmerprodukte und eine farbausgleichende Concealer-Palette braucht jede Frau, und so griff ich bei Jemma Kidd ebenfalls zu. Das Produkt Complexion Enhancer ist eine leicht getönte, zart schimmernde Creme, die man hervorragend als Make-up-Unterlage oder zum Mischen mit Make-up verwenden kann. Der Effekt ist ein perfekter Glow, der sehr natürlich wirkt, da die Schimmerpartikel sehr fein sind. Im Winter werde ich sie höchst wahrscheinlich mit meinem Garnier Blemish Balm mischen, um ihm ein wenig von der Mattheit zu nehmen.

Die Concealer-Palette mit dem Namen Mannequin Skin Perfector Kit ist leider ein Reinfall. Die kleinen Farbtöpfchen schwitzen sehr schnell, dass heisst sie bilden kleine Tropfen an der Oberfläche. Nun lagert die Palette im Kühlschrank. Ich bin gespannt, ob ich sie in meinem Kosmetikschrank aufbewahren kann, wenn die Temperaturen sinken. Der gelbe und grüne Ton gleichen zwar gut aus, die Concealer-Basis ist für meine Haut jedoch zu fettig. Die Lidschattenbasis hält leider nur mit viel Puder, was wiederum meinen Lidschatten zu matt und fast bröckelig aussehen lässt. Das einzige Töpfchen, was hält, was es verspricht ist die Schimmerbasis. Die Schimmerpartikel sind so fein, dass sie wie ein feiner Canvas wirkt, quasi eine komprimierte Variante des Model Canvas. Sie ist sehr leicht aufzutragen, hält lange und die Fett-und-Feuchtigkeitsmischung der Creme ist perfekt ausbalanciert.

Asos-Beauty-ShoppingBilder von Asos.com

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Le Look: Bye bye Smokey Eyes, hello burgundy lips

Tom-Ford-Cosmetics-Lips-and-Cheek-StainMit entzücken verfolgte ich die Berichterstattung über die diesjährige Met Gala. Statt metallischen Kleidern,sonnengebräunter Haut, Smokey Eyes und sonst puristisch gehaltenem Make-up wie im letzten Jahr setzen die Trendsetter unter den Stars und Sternchen auf Hollywood Glamour im Stil der 30er Jahre – Leichte Hollywood-Wellen trafen auf helle Porzellanhaut, dezentes Augen-Make-up traf auf weinroten Lippenstift. Am besten wurde dieser neue Stil natürlich wieder einmal durch Lana del Rey vertreten. Aber auch an Blondinen entdeckte man den neuen Look.

Interessanterweise, brachte Chanel diese Woche ihre neue A/W12 Make-up Kollektion auf den Markt, die mich sehr an eine alltagstaugliche Variante des Met Gala-Looks erinnert. Ich bin sehr froh darüber, dass Chanel diesem Look Vorschub leistet. Hoffentlich muss ich nun weniger häufig den abgestandenen Smokey Eyes + Nude Lipp Look sehen. Allerdings fände ich es auch sehr schade, wenn der Met Gala-Look der neue Standard wird. Gerade durch die Farbexplosion dieses Sommers hoffe ich, dass viele ihre Experimentierfreudigkeit beibehalten und offen für neues und vor allem für anderes bleiben.