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Le Tip: Toxin-freie Nagellacke

Orly-Lacke

 

Nagellack war einmal ein Accessoire, ein i-Tüpfelchen zum Schluss, das man auf seine Kleidung und seinen Look abstimmte. Wenn ich besonders gepflegt aussehen wollte lackierte ich meine Nägel in zartem Rosa, wenn ich die Rolle der Femme Fatale mimte lackierte ich sie in dunklem rot. Heute jedoch ist Lack weit mehr für mich: Er gibt den Ton an und setzt Akzente an denen es kein vorbei gibt.

Er dient mir mittlerweile sogar als Outfit-Inspiration, so geschehen vor einigen Wochen: Ich wählte zuerst eine Nagellackfarbe aus meinem Sortiment aus, lackierte meine Nägel, und durchstöberte danach meine Kommode nach Kleidung, die auf die Nagellackfarbe abgestimmt war. Als ich meinen Rock anzog, stolz die Farbkombination von Orlys Truly Tangerine und meinem Reiss Naveen-Rock betrachtete, musste ich mir eingestehen, mich bei der kursierenden Nailpolish Love angesteckt zu haben.

Reiss-Naveen-Rock

Trotz meiner neu entdeckten Verliebtheit halte ich mich zurück und lackiere nicht wie 33 Prozent der amerikanischen Frauen alle drei Tage meine Nägel in einem neuen Ton (Quelle: US Allure, Juli). Meine Zurückhaltung entspringt neben dem Hype-Faktor der Nailpolish Love auch meiner Angst um die Gesundheit meiner Nägel. Die Zeiten in denen Formalaldehyd in Lacken Standard war sind zwar vorbei, aber dennoch litten meine Nägel ganz beträchtlich unter Nagellack und splitterten so sehr, dass ich sie nach dem Entfernen des Lacks immer kurz feilen musste.

Eine Lösung musste für mein Dilemma gefunden werden. Und so habe ich nach möglichst schonenden Lacken in aktuellen Farben gesucht. Meine erste Anlaufstelle war Butter London. Tolle Farben und frei von den drei typischen Nagellacksünden Formaladehyd, DBP, und Toluene, die weichmachend und allergisierend wirken und zudem in Verdacht stehen Krebs zu erregen.

Da mir Butter-Lacke in Deutschland zu teuer sind (ich werde wohl bei meinem nächsten Amerika-Trip zuschlagen) habe ich nach einer günstigen Alternative gesucht und bei Orly und Essie zwei echte Alternativen gefunden – ebenfalls breite Produktpaletten, 3-free, und knapp 10EUR günstiger pro Fläschchen als Butter London. Da Orly-Lacke noch ein Geheimtip sind und nur wenige sie tragen, bevorzuge ich sie – Ich möchte ja nicht beliebig wirken.

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